Social Distancing, Kontaktverbot, #stayhome oder #wirbleibenzuhause sind Stichwörter, die aufgrund des Coronavirus derzeit immer wieder zu lesen sind. Doch in einem Flugzeug ist dies kaum möglich – auch wenn derzeit nur noch wenige Menschen mit dem Flugzeug fliegen.

Um dennoch genügend Abstand zwischen den Reisenden zu gewährleisten, führen unter anderem Lufthansa, Eurowings und American Airlines Abstandsregeln ein.

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Lufthansa und Eurowings blockieren Sitze

Die Lufthansa Group hat sich mit Verkehrsminister Andreas Scheuer darauf geeinigt, einen physischen Abstand zwischen den Fluggästen während der Reise zu gewährleisten. Deshalb werden ab dem 27. März  auf allen Flügen aus Deutschland die Nachbarsitze an Bord geblockt und bleiben damit frei – auch auf innerdeutschen Flügen. Das gelte sowohl für die Economy Class als auch für Premium Economy Class.

Aber: „Da die Rückholung möglichst vieler Menschen in ihre Heimat höchste Priorität hat, sind Flüge nach Deutschland von dieser Regelung ausgenommen“, so Lufthansa.

Außerdem werden alle Lufthansa- und Eurowings-Flüge zu deutschen Flughäfen nur noch an Gebäudepositionen abgefertigt, an denen es aufgrund der vorhandenen Flughafeninfrastruktur und der behördlichen Regelungen möglich ist.

So sollen beim Boarding Busfahrten der Fluggäste vermieden werden. An Positionen, wo dies nicht möglich ist, würden doppelt so viele Busse fahren wie üblicherweise. Beide Maßnahmen gelten zunächst bis zum 19. April.

American Airlines blockiert 50 Prozent der Mittelsitze

Auch die US-amerikanische Fluggesellschaft American Airlines reagiert auf Richtlinien der Behörde „Disease Control and Prevention“ des amerikanischen Gesundheitsministeriums, die soziale Distanzierung empfiehlt. 

In einem Video verkündet Kurt Stache, leitender Vizepräsident für den Bereich Kundenbetreuung, dass die Airline bis zum 31. Mai 50 Prozent aller mittleren Sitze blockiert.