Während der Corona-Pandemie ist der Verkauf von Flugtickets stark eingebrochen, viele Airlines stellen ihren Flugbetrieb praktisch ein. Doch Vietjet Air will anscheinend nicht so einfach aufgeben: Um die Ticketverkäufe zumindest für Inlandsflüge anzukurbeln, verspricht die vietnamesische Fluggesellschaft ihren Passagieren bis zu 200 Millionen vietnamesische Dong, sollten sie sich auf einem Flug mit dem Coronavirus infizieren. Das sind umgerechnet etwa 7.840 Euro.

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Passagiere haben 30 Tage nach Flugdatum Anspruch auf das Geld

Um dieses Versprechen einhalten zu können, hat die Airline eine Versicherungspolice mit dem Namen „Sky Covid Care“ abgeschlossen. Abgedeckt sind damit alle Inlandsflüge zwischen dem 23. März und dem 30. Juni. „Mit der kostenlosen Versicherung haben Passagiere Anspruch auf Versicherungsschutz und Leistungen von Vietjet innerhalb von 30 Tagen ab 0.01 Uhr nach dem Flugdatum, unabhängig davon, wie sie sich mit der Krankheit infiziert haben“, heißt es auf der offiziellen Website.

Damit wolle die Fluggesellschaft die Sicherheit der Passagiere gewährleisten und sicherstellen, dass sich Kunden während der anhaltenden Krise auf ihren Reisen wohlfühlen.

Kunden müssen Infromationen über ihren Gesundheitszustand preisgeben

Allerdings müssen Kunden bei der Buchung „alle Informationen gemäß den allgemeinen Geschäftsbedingungen von Vietjet einhalten“ und Erklärungen über ihren Gesundheitszustand abgeben, um versichert zu sein.

Ausgeschlossen sind demnach Personen mit Epilepsie oder psychischen Vorerkrankungen sowie Personen, die falsche personenbezogene Daten übermittelt haben. Und natürlich jene, die bereits positiv auf das Virus getestet wurden, gegen  empfohlene Quarantäne oder das Reiseverbot in andere Länder verstoßen haben.

Stecken sich Passagiere dann tatsächlich auf einem Flug an, müssen sie nachweisen, dass sie positiv auf das Coronavirus getestet und in einem Krankenhaus in Vietnam behandelt wurden.