Um die Ausbreitung des Coronavirus zu stoppen, geht es nun auch dem Tagestourismus an den Kragen: Ab dem 18. März dürfen Touristen Schleswig-Holstein nicht mehr betreten. Dies hat die Landesregierung am 17. März beschlossen. Damit ist die erste innerdeutsche Grenze dicht.

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Leute sollen nicht mehr an die Nordsee und die Ostsee reisen

„Reisen aus touristischem Anlass in das Gebiet des Landes Schleswig-Holstein werden ab morgen untersagt. Das kann kontrolliert werden und ordnungsrechtlich durchgesetzt werden“, sagte Tourismusminister Bernd Buchholz (FDP) dem NDR Schleswig-Holstein.

Somit soll der Tagestourismus nicht mehr stattfinden. Genauer gesagt dürfen Menschen aus den restlichen Bundesländern nicht mal mehr für einen Tag an die Nordsee, die Ostsee oder an die Binnenseen reisen.

Video: Virtuelle Reise an die Ostsee 

Bereits am Sonntagnachmittag entschied die Landesregierung, die deutschen Inseln an Nord- und Ostsee ab dem 16. März früh um 6 Uhr für Touristen abzuriegeln.

Restaurants in Schleswig-Holstein schließen komplett

Zudem habe die Landesregierung beschlossen, alle Restaurants vollständig zu schließen, so Ministerpräsident Daniel Günther – bisher galt eine einheitliche Bundesregelung mit Öffnungszeiten von 6 bis 18 Uhr. Damit würde man Tagestouristen allerdings falsche Anreize bieten, nach Schleswig-Holstein zu kommen. Eine Verschärfung der Bundesregelungen sei laut Buchholz nötig gewesen. Ebenfalls dicht bleiben Hotels und Ferienwohnungen. Ausnahmen gebe es nur für Geschäftsreisende.