Die Navigations-App Google Maps bringt uns nicht nur zuverlässig von A nach B, mit ihrer Funktion „Streetview“ können Nutzer auch Bilder verschiedenster Orte der Welt sehen, an vielen kannst du dich sogar virtuell „umschauen“. Der reisereporter gibt einen Überblick über die schönsten Orte, die du in Google Maps sehen kannst.

1. Venedig in Italien

Die norditalienische Stadt war als eine der ersten massiv vom Coronavirus betroffen. Erst wurde der berühmte venezianische Karneval vorzeitig abgebrochen, dann wurde die gesamte Region Venezien zum Sperrgebiet. Mittlerweile steht ganz Italien still.

Sonst ist in Venedig eher das Gegenteil der Fall. Die Stadt leidet wie kaum eine andere unter dem Overtourism. Kreuzfahrtschiffe und Touristenmassen drängeln sich auf den vielen Kanälen Venedigs. Wenn du dem Trubel entgehen möchtest, kannst du dich bei Google Maps ganz bequem in der Stadt der 1.000 Brücken umschauen.

2. Yosemite-Nationalpark in den USA

Der Nationalpark mit dem für deutsche Ohren schwierigen Namen im US-Bundesstaat Kalifornien zieht Menschen aus aller Welt mit seiner Naturvielfalt an. Bei Kletter-Fans sind die hohen Felswände ebenfalls sehr beliebt. 

Falls dir die Kletterei zu anstrengend ist, kannst du mit einem Klick einfach von zu Hause aus die Aussicht genießen.

Einer der berühmtesten Nationalparks der USA ist auch via Google Maps zu besichtigen.

3. Preikestolen in Norwegen

Die Fjorde in Norwegen bieten besonders viele Postkartenmotive. Eines davon ist der Preikestolen, die sogenannte Felskanzel, im Südwesten Norwegens. Von dort kannst du einen magischen Ausblick über den Lysefjord genießen.

Da du aktuell aber nicht mehr als Deutscher nach Norwegen kommst, kannst du die Naturschönheit Skandinaviens auch einfach auf deinem Smartphone oder Laptop bewundern. Sieh dir den Fjord und seine Umgebung hier genauer an.

Die Felsplattform Preikestolen in Norwegen ist auch über Google Maps begehbar.

4. Ambryn auf Vanuatu

Der Vulkan liegt auf der kleinen Südseeinsel Vanuatu. Das Besichtigen des Vulkans ist in der Realität sehr gefährlich. Darum klick dich am besten einfach durch Google Maps und schau dir die besondere Natur so an.

Übrigens: Vanuatu gehört zu den kleinsten Inselstaaten der Welt. Wie steht es um dein Wissen zu den kleinsten Ländern der Welt? Check sie mal aus.

5. Domica-Höhle in der Slowakei

Genau wie viele andere Länder hat sich die Slowakei mittlerweile auch von der Außenwelt abgeschottet. Das ist schade, denn das osteuropäische Land hat viel zu bieten. Von der Hauptstadt Bratislava über das Tatra-Gebirge bis zur mittelalterlichen Stadt Košice: In der Slowakei gibt es viel zu entdecken!

Einen Ausflug wert ist die Domica-Höhle nahe der ungarischen Grenze. Die vielen Tropfsteine können sogar mit einem Boot besichtigt werden. Du findest sie aber auch bei Google Maps.

6. Twelve Apostles in Australien

Australien ist zwar (bisher) nicht so stark vom Coronavirus betroffen wie andere Erdteile, dennoch kannst du auch dorthin aktuell nicht reisen. Dabei ist das Land gespickt mit Touristenattraktionen.

Eine davon befindet sich in Victoria ganz im Süden Australiens. Die Twelve Apostles sind eine besondere Kalkfelsenformation, die aus dem Meer emporragt und durch verschiedenfarbige Schichten beeindruckt. Neben dem Uluru gehören sie zu den meistfotografierten Sehenswürdigkeiten in „Down Under“.

Du musst dafür aber nicht extra ans andere Ende der Welt fliegen, du siehst sie auch durch einen Klick bei Google Maps.

7. Chöwsgöl Nuur in der Mongolei

Die Mongolei steht als Reiseziel noch nicht bei so vielen auf dem Zettel. Das Land zwischen China und Russland zählt zu den am dünnsten besiedelten Ländern der Welt.

Der Chöwsgöl-Nuur-See dient der Mongolei als Trinkwasserreservoir, gleichzeitig ist er aber auch eine der wenigen touristischen Attraktionen des Landes. 

Wie das Portal „Lonely Planet“ berichtet, wird der See auch als blaue Lagune bezeichnet. Er reicht bis zu 136 Kilometer in die sibirische Taiga, weshalb er vor allem zugefroren beindruckend aussieht.