Update (15. März 2020): Mittlerweile wurden die Einschränkungen auf das ganze Land ausgeweitet. Hier findest du alle Infos zur Coronavirus-Situation in Spanien.

Feiern und Entspannen ist für die meisten Touristen auf Mallorca und Ibiza das A und O. Dazu gehören oft auch Alkohol und ein Besuch in Bars und Clubs. Doch damit ist es nun erst einmal vorbei: Um die Ausbreitung des Coronavirus zu stoppen, hat die balearische Regierung die Schließung von zahlreichen Einrichtungen auf den gesamten Balearen angekündigt. 

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Restaurants, Bars und Clubs auf den Balearen von Schließungen betroffen

„Wir schließen alle Orte, an denen wir glauben, dass es Menschenmassen geben könnte“, sagte die Präsidentin Francina Armengol in einer Pressekonferenz. Betroffen seien demach Bars, Sportzentren, Geschäfte, Fitnessstudios, Diskotheken und Restaurants. Die Maßnahmen treten in der Nacht zum 14. März in Kraft. Das berichtet der „Periodico de Ibiza“.

Außerdem habe Armengol den Bürgern empfohlen, für die nächsten 15 Tage zu Hause zu bleiben und alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern.

Costa Blance schließt ebenfalls Bars und Restaurants

Auch an der Costa Blanca, in Benidorm und Valenzia bleiben Bars, Cafés und Restaraurants ab dem 14. März für vorerst 15 Tage geschlossen.

Spanien hat neben Italien die meisten Infizierten mit dem Coronavirus

Zum Zeitpunkt der Ankündigung am 13. März sind fünf neue Coronavirus-Fälle auf Mallorca bestätigt worden – 26 Menschen waren insgesamt auf den Balearen betroffen. Jedoch breitet sich die Pandemie in Spanien äußerst schnell aus. Mittlerweile ist es neben Italien das von dem Virus am meisten betroffene Land in Europa. Die Gemeinden Igualada, Vilanova del Camí, Santa Margarida de Montbui und Òdena in Katalonien wurden zur Sperrzone erklärt.

Spaniens Premierminister kündigt Ausnahmezustand an

Außerdem kündigte der spanische Premierminister Pedro Sanchez an, am 14. März für das ganze Land den Ausnahmezustand auszurufen. Mit dieser Entscheidung können außergewöhnliche Maßnahmen wie die Schließung von Einrichtungen und Unternehmen ergriffen und die Bewegungsfreiheit der Bürger massiv eingeschränkt werden, heißt es auf der Nachrichtenseite „El Mundo“. Dies hätte auch große Auswirkungen auf den Tourismus.