Und plötzlich beginnt die Erde zu beben, Tausende Menschen eilen vor ihre Haustüren aus Angst vor herabfallenden Gegenständen und Einstürzen. Genau das ist am Samstag auf der portugiesischen Urlaubsinsel Madeira geschehen. Gegen 21 Uhr erreichte das Erdbeben die Insel. Das örtliche meteorologische Institut stellte daraufhin eine Stärke von 5,1 fest. Ein ungewöhnliches Ausmaß, denn normalerweise gibt es dort keine stärkeren Beben. 

Die Erde bebt auch auf Teneriffa und La Palma

Verletzte und nennenswerte Schäden gab es trotzdem nicht, wie die lokale Zeitung „Publico“ berichtet. Allerdings sei das Erdbeben auf andere Weise auffällg gewesen: Die Erschütterungen waren sogar auf den Kanarischen Inseln zu spüren. So wackelten am Samstagabend auch auf Teneriffa und La Palma die Wände. Das Epizentrum lag rund 40 Kilometer südlich von Funchal im Meer. 

Das letzte Erdbeben in vergleichbarem Ausmaß gab es im Mai 1975 auf der Blumeninsel. Auch damals gab es keine Verletzten, lediglich Schäden an einigen Häusern.