Rund 12.000 Menschen sind in Italien bisher am Coronavirus erkrankt. Und jeden Tag werden es mehr. Zuletzt wurde deshalb die beliebte Ski-Region Südtirol zum Risikogebiet erklärt. Im Kampf gegen das Virus geht die Regierung noch einen großen Schritt weiter und erklärt das ganze Land zur Sperrzone. Die seit Sonntag gültigen Maßnahmen gelten nun für das ganze Land.

Auch Mailand und Venedig betroffen

Konkret bedeutet das: Reiseverbot in Italien. Das gilt auch für die Millionenmetropole Mailand und die Touristenhochburg Venedig. Allerdings bleiben die Grenzen geöffnet, Einreisende werden kontrolliert. Der Beschluss, den Regierungschef Giuseppe Conte am Montagabend verkündete, schränkt zudem das öffentliche Leben im ganzen Land erheblich ein. 

Kinos und Museen etwa sind geschlossen, Demonstrationen und zahlreiche Veranstaltungen vorerst abgesagt. Bars und Restaurants dürfen nur weiter öffnen, wenn sie einen Mindestabstand von einem Meter zwischen den Gästen und Mitarbeitern einhalten können. Das Gleiche gilt auch für Kirchen und andere religiöse Stätten. 

Was das genau für Urlauber bedeutet, haben wir in einem großen Überblick zusammengefasst.

Grundsätzlich gilt Ein- und Ausreiseverbot

Die rund 60 Millionen Menschen im Land dürften nur aus „ernsten und unvermeidlichen“ Gründen die Sperrzone verlassen, heißt es. Dazu zählen etwa familiäre, geschäftliche oder gesundheitliche Beweggründe. Und auch innerhalb des Landes gelte eine „eingeschränkte Mobilität“. Die Einschränkungen treten sofort in Kraft und sind vorerst bis zum 3. April gültig.