Wegen der Coronakrise müssen immer mehr Airlines Flüge streichen – auch die Lufthansa. Deutschlands größte Airline hatte erst am Mittwoch mitgeteilt, den Flugplan um 150 Flugzeuge zu stutzen, allein bis Ende März sollten 7.100 Lufthansa-Flüge ausfallen. Ähnliche Streichungen gibt es bei den Töchtern Austrian, Swiss, Eurowings und Brussels. 

Doch nun ist klar: Dabei bleibt es nicht, bis zu 50 Prozent der Kapazitäten der gesamten Group sollen in den kommenden Wochen gestrichen werden, teilte der Konzern mit. Wie viele Flüge genau es erwischen wird, ist noch unklar. Die gesamte Airbus A380 Flotte in Frankfurt und München mit insgesamt 14 Maschinen werde vorerst am Boden bleiben, vielleicht sogar bis Juni. Die derzeitige Auslastung betrage rund 35 Prozent, heißt es in einem internen Schreiben, das dem Portal „aerotelegraph“ vorliegt. 

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Nach China, Iran und Israel sind die Flüge der Gruppe komplett abgesagt, nachdem das Land für deutsche Urlauber die Grenzen dicht gemacht hat.

Lufthansa bietet bei einigen Flügen kostenlose Umbuchungen an

Die Airline bietet Kunden wegen des Coronavirus außerdem mehr Felxibilität, um sie wieder zum Buchen zu animieren: Flüge, die zwischen dem 6. und 31. März gebucht werden, können kostenlos umgebucht werden.

Das gilt für Buchungen bei den Airlines Lufthansa, Austrian Airlines, Swiss, Brussels Airlines und Air Dolomiti. Das Angebot gilt unabhängig vom Buchungstarif und für alle Flüge weltweit. Passagiere könnten neue Tickets einmal ohne Gebühr auf ein neues Datum bis 31. Dezember 2020 umbuchen. Start- und Zielflughafen müssen identisch sein.