Die Fluggesellschaft hat lange für ihren Erhalt gekämpft, aber das Coronavirus und die dadurch ausbleibenden Passagiere haben ihr nun endgültig das Genick gebrochen: Flybe meldet Insolvenz an, wie das Portal „aerotelegraph“ berichtet.

Und das ist nicht nur für die Airline eine schlechte Nachricht, auch Reisende dürften diesen Schritt zu spüren bekommen. Denn bereits ab diesem Donnerstag bleiben die lilanen Flieger am Boden. Und wer versucht, den Kundenservice online zu erreichen, der klickt ins Leere, denn die Website ist offline.

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Schlechte Zahlen bereits zu Beginn des Jahres

Das Coronavirus ist allerdings nur der Gipfel des Eisberges, denn Flybe kämpfte bereits seit Beginn des Jahres gegen miese Zahlen. Verhandlungen mit der britischen Regierung über einen möglichen Staatskredit brachten auch kein Ergebnis. Also blieben der Airline nur noch Reserven bis Ende dieser Woche – die Insolvenz wurde unausweichlich. 

Damit reiht sich Flybe als vierte Fluggesellschaft innerhalb von drei Jahren in die Insolvenz-Geschichte Großbritanniens ein: Monarch ging im Oktober 2017 in Insolvenz, Fly BMI stellte den Betrieb im Februar 2019 ein und bei Thomas Cook gingen im September 2019 die Lichter aus.