Um Touristen und Einheimische vor dem Coronavirus zu schützen, waren in der Stadt Mailand und der Region Venetien zeitweise viele Sehenswürdigkeiten geschlossen. Urlauber mussten mit großen Einschränkungen rechnen. Nun normalisiert sich die Situation ein wenig: Seit Montag sind zumindest Museen und Kirchen wieder zugänglich.

Reisende können also beispielsweise den Mailänder Dom oder den Markusdom in Venedig wieder besichtigen. Theater bleiben aber weiterhin geschlossen. 

Museen und Kirchen in Mailand und Venedig mit Einschränkungen geöffnet

Die Wiedereröffnung der Sehenswürdigkeiten geht allerdings mit Einschränkungen einher. Laut den italienischen Tageszeitungen „Corriere della Sera“ und „Il Resto del Carlino“ sollen sich keine Menschenmassen in den Gebäuden aufhalten, deshalb sind die Zugangszahlen begrenzt. 

Damit soll gewährleistet werden, dass im Inneren zwischen den Besuchern ein Abstand von mindestens einem Meter bestehen kann. Denn: Das Gesundheitsministerium empfiehlt, diesen Abstand insbesondere an Ticketschaltern einzuhalten. 

In den Provinzen Lombardei und Venetien stehen weiterhin mehrere Städte wegen des Coronavirus-Ausbruchs unter Quarantäne. Dort bleiben verschiedene Einrichtungen geschlossen.

Florenz bietet freien Eintritt in Stadtmuseen an

Auch wenn Florenz seine Sehenswürdigkeiten bisher nicht schließen musste, blieben die Touristen weg. Um die Besucher zu ermutigen, die Ängste zu überwinden, bietet die Stadt vom 6. bis zum 8. März freien Eintritt in ihre Stadtmuseen an.