Das Coronavirus hat weitere Auswirkungen auf die Luftfahrtbranche: Die britischen Fluglinien Easyjet und British Airways streichen jetzt Verbindungen von und nach Italien. 

Die Maßnahme sei eine Reaktion auf eine „erhebliche Abschwächung der Nachfrage und der Auslastung“ bei Verbindungen in den Norden des Landes, teilte Easyjet mit. Venetien und die Lombardei sind die von Corona-Infektionen am stärksten betroffenen Regionen Italiens. Man werde den Markt weiter beobachten und das „Flugprogramm gegebenenfalls weiter anpassen“, so Easyjet.

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Easyjet streicht Flüge nach Venedig und Mailand

Konkret werden 56 Easyjet-Flüge von London-Heathrow und London-Gatwick nach Mailand, Bologna, Bergamo, Venedig und Turin zwischen dem 14. und dem 28. März gestrichen. Ebenfalls ausfallen werden einige Flüge nach Singapur. 

Bei British Airways sind die konkreten Verbindungen nicht bekannt, „Travel Weekly“ zitiert die staatliche Fluggesellschaft Großbritanniens wie folgt: „Um der geringeren Nachfrage aufgrund des anhaltenden Coronavirus-Problems gerecht zu werden, werden wir eine Reihe von Flügen zwischen dem 14. und dem 28. März zusammenlegen.“ Man werde betroffene Passagiere informieren.

Auch Lufthansa kündigt Sparmaßnahmen an

Zuvor hatten bereits andere Airlines, unter anderem Lufthansa, Sparmaßnahmen wegen des Coronavirus angekündigt. Der Konzern setzt Neueinstellungen aus und bietet Mitarbeitern unbezahlten Urlaub an.

Bis zum Ende des Winterflugplans (28. März) fliegt Deutschlands größte Fluggesellschaft außerdem weiterhin nicht mehr zum chinesischen Festland, auch die Anzahl der Flüge nach Hongkong wird reduziert.