Teneriffa, Italien und China– überall liest man vom Coronavirus. Vor nicht einmal einem Monat hatte die Reederei Princess Cruises allerdings mit einem anderen Virus zu kämpfen. Rund 400 Passagiere an Bord der „Caribbean Princess“ zeigten seinerzeit Symptome wie Übelkeit und Durchfall. Es dauerte nicht lange, bis das Norovirus sich auf dem Kreuzfahrtschiff verbreitete. Die Konsequenz: Abbruch der Reise und Rückkehr zum Starthafen. 

Und jetzt, nur wenige Wochen später, gibt es einen neuen Fall von Norovirus auf dem Kreuzfahrtschiff. Erst Mitte des Monats war das Schiff von Florida in Richtung Karibik aufgebrochen, nachdem rund 186 Passagiere und 15 Besatzungsmitglieder am Norovirus erkrankt sind, kehrt es nun zurück, wie das Nachrichtenportal „Outbreak News Today“ berichtet. 

Das Virus wird normalerweise über kontaminierte Lebensmittel oder von Mensch zu Mensch übertragen. Nach dem Ausbruch wurden an Bord extreme Hygiene- und Vorsichtsmaßnahmen ergriffen. 

Kreuzfahrtschiff fällt durch Gesundheitsprüfung

Und es ist nicht das einzige Kreuzfahrtschiff der Reederei, auf dem es derzeit zu Problemen kommt: Die „Regal Princess“ ist als erstes Kreuzfahrtschiff im Jahr 2020 durch die Gesundheitsinspektion gefallen. Laut einem Bericht der Website „Cruise Radio“ fand diese im Zuge der verstärkten Kontrollen auf das zirkulierende Coronavirus statt.

Fruchtfliegen und zu lange Fingernägel

Die strengen Prüfer haben unter anderem folgende Verstöße auf dem Schiff notiert: Fruchtfliegen auf dem Buffet, zu lange Fingernägel von Mitarbeitern im Lebensmittel-Service und ein Kind mit Windel im Schwimmbad. 

Jetzt kommen zwei weitere unangekündigte Inspektionen durch das US-Gesundheitsministerium auf Schiff und Besatzung zu. Außerdem müssen die Veranwortlichen einen Aktionsplan ausarbeiten, wie sie die Fehler an Bord künftig vermeiden werden.