Es ist knapp ein Jahr her, dass ein heftiges Feuer das Dach der Notre-Dame zerstört hat. Der Wiederaufbau der Kathedrale in Paris verlief nicht ohne Probleme. Ein Baugerüst, das vor dem Brand aufgestellt wurde, ist infolge des Feuers mit der Kathedrale verschmolzen – es bestand Einsturzgefahr. Außerdem erschwerte eine Bleiverunreinigung die Restaurierung. 

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Notre-Dame in Paris: Bleiverunreinigung erschwert Restaurierung

Beim Brand am 15. April 2019 schmolzen mehr als 440 Tonnen Blei im 850 Jahre alten Dach, wodurch sich giftige Rückstände in und um die Notre-Dame ausbreiteten. Laut dem „Lonely Planet“ mussten die Aufräumarbeiten im vergangenen Sommer deshalb für einige Wochen unterbrochen werden.

Der stellvertretende Bürgermeister von Paris, Emmanuel Grégoire, hofft nun, dass die Krypten und Teile des Platzes vor der Kathedrale – „wenn alles gut läuft“ – schon bald wieder für die Öffentlichkeit zugänglich sein werden, berichtet die „New York Times“.

Notre-Dame schon im März wieder geöffnet?

Karen Taïeb, eine weitere stellvertretende Bürgermeisterin, hat als möglichen Eröffnungstermin diesen März genannt – vorausgesetzt, dass keine Bleiverunreinigung mehr vorliegt, die die Gesundheit der Besucher gefährden könnte.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will die Notre-Dame de Paris (deutsch: Unsere Liebe Frau von Paris) innerhalb von fünf Jahren wieder vollständig aufbauen. Experten gehen davon aus, dass es mehrere Jahrzehnte dauern könnte, bis sie komplett restauriert ist. So könnte die weltberühmte Sehenswürdigkeit dann aussehen.