Coronavirus: Einige Hotels sind aus Sorge abgeriegelt

Coronavirus: Einige Hotels sind aus Sorge abgeriegelt

Aus Sorge vor dem Coronavirus sind in mehreren Ländern Hotels abgeriegelt worden – auf Teneriffa wurden vier Coronavirusfälle nachgewiesen. Auch in Frankreich und Österreich durften einige Gäste nicht das Hotel verlassen.

Niemand darf durch: Die Behörden haben das Hotel der Kette H10 abgeriegelt.
Niemand darf durch: Die Behörden haben das Hotel der Kette H10 abgeriegelt.

Foto: imago images/Pacific Press Agency

Auf Teneriffa ist ein Hotel mit knapp 1.000 Gästen seit Dienstag abgeriegelt, weil mehrere Menschen mit dem Coronavirus infiziert sind. Zunächst war es bei einem Italiener festgestellt worden, inzwischen wurden auch seine Ehefrau und zwei weitere Mitreisende positiv getestet. 

Die Quarantäne soll 14 Tage andauern – so lange kann es nach aktuellem Wissensstand dauern, bis bei Infizierten die ersten beschwerden auftreten und sich das Virus nachweisen lässt.

Auch weitere Hotels wurden aus Sorge vor dem Coronavirus zeitweise gesperrt, in Frankreich und Österreich.

Hotel in Frankreich nach Tod eines Urlaubers teils gesperrt

In der Region Burgund in Frankreich ist ein Hotel in der Stadt Beaune vorübergehend teils abgeriegelt worden – Mitarbeiter und 30 Gäste waren aufgerufen, daie Unterkunft nicht zu verlassen, das berichtet „France Bleu“ unter Berufung auf Aussagen der Hotelgruppe Accor.

Grund dafür war der Tod eines Touristen, der mit der Gruppe unterwegs gewesen war. Am Mittwochnachmittag jedoch gab es Entwarnung: Die Behörde hob die Maßnahmen wieder auf. Die Todesursache des Touristen war zunächst unklar, er war aber nicht an COVID-19 erkrankt. 

Hotel in Innsbruck zeitweise abgesperrt

Zeitweise stand auch das Grand Hotel Europa in Innsbruck unter Quarantäne. Nach Bekanntwerden zweier Coronavirus-Fälle sind insgesamt 62 Personen auf das Virus getestet wurden. Neun Mitarbeiter des Hotels müssen weiter unter Quarantäne bleiben, bis ihre Testergebnisse vorliegen. Sie haben mit einer 25-jährigen Infizierten zusammengearbeitet., as berichtet der Österreichische Rundfunk „ORF“.

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