Im Winter mit dem Wohnmobil losziehen, das dir in den Sommermonaten schon einen entspannten Urlaub abseits der Touristenhochburgen beschert hat? Warum eigentlich nicht?

Wintercamping ist ein Trend, der sich immer mehr durchsetzt. Egal, wo es dich und deine fahrbare Unterkunft hinzieht – es gibt da ein paar Dinge, auf die du bei der Planung eines Wohnmobil-Winterurlaubs achten solltest.

Ist der Campingplatz ganzjährig geöffnet?

Für die Reise musst du vor der Routenplanung und der Auswahl des Campingplatzes unbedingt vor Ort anrufen oder online nachschauen, ob der Platz auch wirklich ganzjährig geöffnet hat.

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Viele Campingplätze in Deutschland – und Europa – sind im Winter geschlossen. Deshalb recherchiere bei der Suche nach dem geeigneten Reiseziel unbedingt auch, welche Campingplätze im Winter Urlauber willkommen heißen.

Mit dem Wohnmobil bis an die Skipiste

Ein klassischer Wintersporturlaub ist teuer. Wenn du mit dem Wohnmobil anreist, sparst du dir die Hotelunterkunft. Außerdem ist Camping an der Piste ein echtes Outdoor-Erlebnis. Viele Campingplätze in Skigebieten haben im Winter geöffnet. Sie bieten oft auch Unterstellmöglichkeiten für Skier und Snowboards an.

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Ist das Wohnmobil winterfest?

Für die Fahrt in kalte Gegenden sollte dein Wohnmobil gut vorbereitet sein. Hast du genügend Gas für die Heizung und das Warmwasser dabei? Ist dein Wohnmobil überhaupt auf eventuelle Minusgrade ausgelegt? Winter-Camper sollten am besten mit einem Fahrzeug in Gebiete mit niedrigen Temperaturen starten, das die Norm EN 1646 erfüllt. Frag bei Unsicherheiten bei dem Vermieter nach oder schau in die Unterlagen deines Fahrzeugs.

Ach ja, ganz wichtig: Sind deine Winterreifen noch fit? Und hast du – nicht nur für die extremen Schneehasen wichtig – Schneeketten, Schaufel und das Frostschutzmittel für die Scheibenwischanlage dabei?

Und schließlich noch ein Tipp für die Stellplatzsuche: Achte darauf, dass unter deinem Wohnmobil möglichst wenig Schnee liegt, damit dein Gefährt, sollte der Schnee schmelzen, nicht in eine Schieflage gerät.

Wappne dich für Nässe und Kälte

Beim Campen im Winter bekommst du die Elemente besonders zu spüren. Ob Regen oder Schnee – die Wahrscheinlichkeit, dass du, deine Kleidung oder deine Ausrüstung nass werden, ist groß. Hinzu kommt das Schwitzen, wenn du beim Campen draußen aktiv sein willst.

Ein Tipp: Kleide dich nicht von vornherein in alle verfügbaren Lagen, um warm zu bleiben. Starte lieber eher leicht bekleidet und lege dann mit zusätzlichen Schichten nach, wenn dir kalt wird. So vermeidest du „Matador Network“ zufolge, dass du die körpernahe Kleidung durchschwitzt und diese später dann irgendwie trocknen musst. Falls deine Kleidung trotzdem mal nass wird, kannst du sie am einfachsten an einem Lagerfeuer trocknen – natürlich mit dem nötigen Sicherheitsabstand.

Was du fürs Wintercampen im Gepäck haben solltest

Apropos Kleidung: Neben einer guten Daunenjacke solltest du, wie schon angesprochen, möglichst Kleidungsstücke einpacken, die du gut übereinander tragen kannst. Als unterste Schicht bieten sich zum Beispiel lange Shirts aus Merinowolle an, die Feuchtigkeit gut regulieren. Auch Fleece-Jacke, Skihosen, winterfeste Handschuhe und dicke Socken sind gute Begleiter gegen die Kälte.

Achte außerdem auf einen wasserfesten Rucksack und einen Schlafsack, der auch für Minusgrade geeignet ist. Thermosflaschen oder ähnlich isolierte Gefäße halten Kaffee, Tee und Suppe warm. Und: Auch im Winter musst du dich mit Sonnencreme gegen Sonnenbrand schützen – besonders wenn Schnee liegt!