Diese sieben Stadtteile sind jung, urban und alternativ. Sie bieten dir einzigartige Einblicke in das Leben vor Ort und gehören für uns zu den coolsten Vierteln. Diese Ecken in Europa solltest du dir auf keinen Fall entgehen lassen: 

1. Nørrebro, Kopenhagen

Die meisten Urlauber kommen in Dänemarks Hauptstadt, weil es dort gemütlich ist oder besser gesagt hyggelig! Hygge ist die warme und herzliche Atmosphäre, die Kopenhagen umhüllt – insbesondere den grünen Stadtteil Nørrebro. Das Viertel befindet sich nordwestlich des mittleren der Kopenhagener Seen und ist noch nicht so überlaufen wie Nyhavn.

In den kopfsteingepflasterten Straßen reihen sich traditionelle, böhmische Häuser aneinander. Außerdem ist Nørrebro besonders multikulturell. Die Einflüsse der verschiedenen Kulturen spiegeln sich in den vielen Galerien, Boutiquen und Restaurants wider.

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Übrigens: Wenn du in Kopenhagen bist, solltest du unbedingt auch Vesterbro besuchen. Im alternativen Stadtteil gibt es coole Cafés und bunte Street-Art.

2. Mariahilf, Wien

Mariahilf ist der zweitkleinste – und für uns coolste – Stadtteil in Wien. Das Viertel in Österreichs Hauptstadt ist multikulti: Menschen aus mehr als 100 verschiedenen Ländern leben dort und sorgen für ein buntes Treiben an Kunst, Kultur und Gastronomie.

Zwischen Geschichtstträchtigkeit und Hipstertum liegt der 6. Bezirk, der von der Mariahilfer Straße begrenzt wird – einer lebhaften Fußgängerzone mit hippen Shops für Mode und Lifestyle. In den Seitenstraßen stehen klassische Wiener Kaffeehäuser und einige Theater.

Auf der To-do-Liste eines jeden Besuchers sollte ein Gang über den großen Wiener Naschmarkt stehen. Unter freiem Himmel finden Feinschmecker diverse Street-Food-Stände und Marktlokale. Danach geht’s in eine der vielen angesagten Bars.

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3. Haga, Göteborg

Göteborg – die Hafenstadt an der Westküste Schwedens ist bekannt für ihre entspannte Atmosphäre und für sehenswerte Attraktionen wie die Fischkirche und den Stadtteil Haga. An wahrscheinlich keinem anderen Ort auf der Welt ist die Dichte an blau-weiß gestreiften Oberteilen und frischem Fisch so hoch.

Außerdem ist Haga bestens für eine „fika“, eine schwedische Kaffeepause, geeignet. Im ältesten Viertel Göteborgs gibt es viele kleine Läden und Cafés. Neben ausgezeichnetem Kaffee und den weltberühmten Zimtschnecken findest du in den Bilderbuchstraßen vor allem Bücher, Möbel, Kinderspielzeug und Schmuck.

4. Kreuzberg, Berlin

Wer der Weltstadt an der Spree einen Besuch abstattet, kommt nicht am angesagten Kreuzberg vorbei. Der Stadtteil im Westen Berlins entwickelte sich während der deutschen Teilung zu einem Zentrum der Alternativ- und Hausbesetzerszene. Heute ist das Viertel zwischen der Bergmannstraße und der Oberbaumbrücke geprägt vom hohen Anteil türkischstämmiger Bewohner.

In Kreuzberg soll es nicht nur den besten Döner Deutschlands geben, sondern auch die beste Clubszene. Das Berliner Nachtleben lockt jedes Wochenende Tausende Feierwütige nach „X-Berg“. Wo sonst stellt man sich für morgens um 3 Uhr den Wecker, um dann in den angesagtesten Clubs der Stadt bis in die Mittagsstunden zu feiern?

Eines steht fest: In Kreuzberg gibt es viel zu entdecken.

5. Belleville, Paris

Der Stadtteil Belleville in Paris avanciert vom Arbeiterviertel zum Künstlertreff. Der Name Belleville könnte kaum passender sein, denn übersetzt bedeutet er so viel wie „schöne Stadt“. Dabei verkörpert das Viertel nicht die makellose Schönheit, die man normalerweise von Postkarten kennt, die Frankreichs Hauptstadt zeigen. 

Das Viertel ist jung, rau und alternativ. Von Edelboutiquen und Sterne-Restaurants ist eher wenig zu sehen. In Belleville leben Studenten und Künstler aus aller Welt. Neben einem Stadtpark gibt es viele Kneipen und Galerien. Auch Fans von Street-Art kommen hier auf ihre Kosten.

6. Portobello, Dublin

Dublin, die Hauptstadt von Irland, ist ein toller Mix aus herzlichen Einwohnern, einzigartiger Pubkultur und lebhafter Musikszene. Im Süden der Stadt befindet sich Portobello. Das Viertel wirkt wie ein kleines, gemütliches Dorf, ist aber nur zehn Gehminuten vom Zentrum entfernt.

In Portobello findest du coole Cafés und erstklassige Restaurants – und die angesagtesten Pubs der Stadt. War der Abend lustig und feuchtfröhlich, sagen die Iren gern „It was great craic!“, was so viel heißt wie „Wir hatten viel Spaß!“.

7. Miguel Bombarda, Porto

Porto, die malerische Küstenstadt im Nordwesten Portugals, ist als kleine Schwester der Hauptstadt bekannt – muss sich aber keinesfalls hinter Lissabon verstecken. Zwischen prächtigen Brücken und wunderschönen Häusern liegt der Stadtteil Miguel Bombarda.

Das Viertel im Zentrum verdankt seinen Namen den umliegenden Kunstgalerien in der „Rua Miguel Bombarda“. Heute sind diese nicht mehr nur in der Hauptstraße zu finden, sondern im ganzen Bezirk verteilt. Der Eintritt in viele der Galerien ist frei.

Wenn du in Miguel Bombarda bist, solltest du unebdingt durch die schmalen, pittoresken Gassen schlendern und den weltberühmten Portwein probieren.