Über diese Business Class lässt sich streiten. Zum einen gibt es in dem neuen Airbus A340-600 der Fluggesellschaft Azman Air aus Nigeria nur zwei Sitze in der gehobenen Klasse – zum anderen befinden sich diese direkt in der Economy Class.

Zum Vergleich: Lufthansa hat einige Maschinen des gleichen Typs. Bei Deutschlands größter Airline gibt es 44 Business-Sitze, die standardmäßig durch eine Wand von der Holzklasse getrennt sind.

Azman Air hat 411 Plätze in der Economy Class 

Den neuen Flieger hat Azman Air von Virgin Atlantic mit 45 Sitzen in der Business Class übernommen. Nach der Übernahme entschied sich die Fluggesellschaft zu dem ungewöhnlichen Umbau. 411 rote Sitzplätze gibt es nun in der Economy Class – und dazwischen zwei braune Ledersessel.

Kein Fensterplatz für die Business-Class-Plätze

Verbaut sind die beiden Plätze im Vorderbereich des Flugzeugs in der mittleren Reihe. Einen Fensterplatz gibt es in dieser Business Class folglich ebenfalls nicht. Im Gegensatz zur Holzklasse haben die Plätze allerdings jeweils eine eigene Leselampe und eine ausziehbare Trennwand zwischen den beiden Sitzen.

Die Flugzeuge von Azman Air fliegen hauptsächlich im Inland

Azman Air hat ihren Sitz am internationalen Flughafen Mallam Aminu Kano in Nigeria. Die im Jahr 2010 gegründete Airline betreibt derzeit eine Flotte von fünf Boeing-737-Flugzeugen an elf nigerianischen Flughäfen, die hauptsächlich im Inland fliegen. Erst seit Kurzem gehört auch der Langstreckenjet Airbus A340-600 zur Flotte.