Rund einen Monat hatte die junge Schwedin Hanna Wänerskog bereits auf der amerikanischen Trauminsel Hawaii verbracht, als sie sich gemeinsam mit Freunden für einen Abend am Strand Waimea Bay auf Oahu entschied. Doch der Tag nahm ein böses Ende.

Als drei der Freunde sich an der Wasserkante aufhielten, traf eine riesige Welle den Strand und riss Hanna sowie zwei Freunde ins Wasser. Während sich die beiden mit einer weiteren Welle an Land retten konnten, fehlt von Hanna seither jede Spur.

Mitte Januar brach die 20-Jährige für Bibelstudien in die USA auf. Auf Oahu sollte sie an einem dreimonatigen Programm an der Schule „Surfing the Nations“ teilnehmen. Laut Angaben der Eltern, mit denen die schwedische Zeitung „Expressen“ gesprochen hat, waren rund 25 Schüler am Freitagabend (Ortszeit) gemeinsam zum Strand gegangen, um ins Wochenende zu feiern, als das Unglück geschah. 

Drei Schüler wurden ins Meer gezogen, nur zwei kamen wieder raus

Wie genau es zu dem Unglück kam und wo sich Hanna sowie die beiden anderen, die ins Meer gezogen wurden, befanden, ist noch unklar. Die amerikanischen Behörden untersuchen den Fall.

Nachdem sie das Wochenende mit Helikoptern und Booten intensiv und umfänglich nach der Frau gesucht hatten, wurde die Suche am Montag eingestellt. Hanna lebend zu finden scheint unmöglich. 

„Es gibt keine Hoffnung mehr, der Schmerz ist unendlich“, schreibt ihr Vater Marcus Wänerskog auf Facebook. „Wir fragen uns: Warum? Warum ist das passiert? Warum unsere Hanna?“

Zusammen mit der Familie hat er sich nun auf den Weg von Schweden nach Hawaii gemacht, um sich die Unfallstelle selbst anzuschauen und zu verstehen, was mit seiner Tochter passiert ist.