Neue Airline Breeze: Wie bei Uber soll alles per App laufen

Neue Airline Breeze: Wie bei Uber soll alles per App laufen

Eine Art Uber der Luftfahrt werden – das ist das Ziel der Fluggesellschaft Breeze Airways. Bei ihr sollen Kunden alles auf einen Blick in einer App finden und regeln können und nie mit jemandem reden müssen.

Brigitte Vetter
Flüge von Breeze Airways sollen ab 2021 fliegen.
Mitgründer David Neeleman möchte mit der Airline Breeze Airways einen Kundenservice wie bei Uber und Amazon bieten.

Foto: Breeze Airways

Er möchte die Luftfahrt neu definieren, ähnlich wie Uber und Amazon es einst in ihren Sparten taten: David Neeleman, Gründer mehrerer Airlines, plant seit Längerem eine neue Airline. Nun hat er bei der US-Luftfahrtbehörde FAA offiziell eine Fluglizenz beantragt. Breeze Airways soll die neue Billigfluggesellschaft heißen. Das berichtet das Portal „Business Insider“.

Neelemann hatte bereits bei mehreren Fluggesellschaften seine Finger im Spiel. Darunter: JetBlue, Morris Air, Azul Linhas Aereas und Westjet. Mit seinem neuen Projekt will er Routen zwischen Städten bedienen, die bislang noch nicht geflogen werden – zunächst nur im US-Inland. Welche Verbindungen konkret geplant sind, ist bisher nicht bekannt.

Kunden sollen Flugalternativen per App selbst buchen können

In einem Interview mit dem Magazin „Condé Nast Traveler“ sprach Neeleman davon, eine Technologie entwickeln zu wollen, die den Fokus auf die Eigenständigkeit der Kunden setzt – „sie wird funktionieren wie die Uber- oder die Amazon-App“, so Neeleman. Demnach sollen die Urlauber alle Angebote und Änderungsmöglichkeiten selbst finden und umsetzen können.

„In unserer App sollen unsere Kunden ihre Tickets finden, bei einem Flug-Ausfall einfach einen anderen Flug buchen, Änderungen an der Buchung vornehmen, ihre Buchung komplett stornieren, ihre Reisepläne erstellen oder ein Hotel und einen Mietwagen buchen können“, so Neeleman. „Außerdem müssen sie niemals mit jemandem sprechen, wenn sie es nicht wollen.“

Rund 60 Breeze-Flugzeuge sollen 2021 fliegen

In das Vorhaben haben Neeleman und seine Partner 100 Millionen Dollar Kapital investiert. Die ersten Flieger sollen 2021 starten. 60 Flugzeuge des Typs A220 sind bereits bei Airbus bestellt. Außerdem wolle Breeze 30 Embraer 195 von der brasilianischen Azul leasen.

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