Freunde des gepflegten Gruselns, aufgepasst: Der Victor’s Way Park in Irland dürfte mit ziemlicher Sicherheit der gruseligste Skultpurenpark der Welt sein. Also hin da – wenn du dich traust. Denn der ungewöhnliche Skulpturenpark hat es in sich. Zwar sind nicht alle der dort ausgestellten Werke schaurig-schön, allerdings gibt es einige Schocker unter den Figuren. Und die sorgen dafür, dass der Park im beschaulichen Wicklow zum Geheimtipp für Touristen in der Gegend geworden ist. 

Eigentlich ist der Park aber nicht zum Gruseln, sondern zum Meditieren gedacht. Der Gründer Victor Langfield hat ihn bereits 1989 angelegt, nachdem er auf der Suche nach Erleuchtung Inspiration in Indien fand. Die sieben Hauptskulpturen sollen die sieben Stadien des Lebens skizzieren. Daneben findest du dort noch 37 kleinere Skultpuren aus schwarzem Granit.

Victors Ziel ist es, dass Besucher in den Park kommen, um dort zu meditieren. Er sei vor allem zur Erholung von Erwachsenen gedacht, heißt es auf der Website

Park öffnet auch für Kinder und Hunde

Nachdem der Park durch seine skurrilen Figuren auch vermehrt Familien ansprach und es zunehmend zu Störungen kam, wurde er zeitweise geschlossen. Im April dieses Jahres soll er wieder öffnen – und auch für Kinder und Hunde zugänglich gemacht werden. Das Smartphone soll trotzdem ausbleiben. Ein Verbot, das es schon immer gibt. Einige Besucher haben sich allerdings nicht daran gehalten – dank ihnen kursieren einige Fotos aus dem Park auf Instagram. 

Das sind die gruseligsten Skulpturen aus dem Victor’s Way Park

Eine der Statuen scheint sich aus dem grünen Morast zu quälen. Kaum mehr als ein Skelett, soll diese Figur vermutlich den Tod symbolisieren. Eine andere Skulptur zeigt auf verstörende Weise Freud und Leid bei der Geburt als Akt der Loslösung. 

Wicklow liegt an der Ostküste Irlands, rund 50 Kilometer südlich von Dublin. Wer den Park besuchen möchte, muss fünf Euro Eintritt bezahlen – Kinder kommen umsonst rein.