Wer derzeit in China unterwegs ist, wird mit einigen Auswirkungen der aktuellen Coronavirus-Ausbreitung konfrontiert – auch die Chinesen selbst. Sie können derzeit unter anderem viele Museen nicht mehr besuchen, da diese zeitweilig geschlossen werden müssen. Die nationale Behörde für kulturelles Erbe (NCHA) hat dafür allerdings eine Lösung gefunden: Die Museen sollen ihre Ausstellungen digital anbieten. 

Dazu sollten bereits bestehende Angebote und die sozialen Medien genutzt werden, hieß es bei einem Treffen im Januar. Wenn der Arbeitsaufwand vertretbar sei, sollten aber auch neue Online-Ausstellungen gelauncht werden, berichtet „CNN“. So können Urlauber zu den Museen reisen, ohne vor Ort sein zu müssen. 

Virtuelle Rundgänge durch Museen und Gallerien in China

Die Ausnahme: Die virtuelle Gallerie von Pekings berühmtem Palastmuseum in der Verbotenen Stadt ist nur aufrufbar, wenn man sich in China befindet. Dafür kannst du dich durch zahlreiche andere Museen auf der Website der NCHA (auf Chinesisch) klicken. 

Durch das Online-Angebot soll Chinas kulturelles Erbe in Verbindung mit neuen Technologien vorangetrieben werden, heißt es in einem Statement der Behörde. Viele Museen haben zum Beispiel virtuelle Rundgänge hochgeladen, bei denen du dich durch die Ausstellungen bewegen und die Ausstellungsstücke heranzoomen kannst. Auch Museen aus dem Epizentrum des Coronavirus, Wuhan, kannst du so ansteckungsfrei von zu Hause aus erkunden.