Das nennt sich wohl Muttersöhnchen: Ein 37-Jähriger wollte vom Airport Leipzig/Halle mit dem Flieger nach Ägypten – zum Strandurlaub in Hurghada. Doch er wurde zunächst aufgehalten, denn der Mann aus Thüringen wurde per Haftbefehl gesucht, das teilt die Bundespolizei mit.

Grund: Das Amtsgericht Leipzig hatte ihn wegen Unterschlagung zu einer Strafe von 4.500 Euro zuzüglich 500 Euro Verfahrenskosten verurteilt. Alternative: 140 Tage Gefängnis. Die Strafe hatte der 37-Jährige noch nicht bezahlt – und hatte auch nicht genug Geld mit, um das am Flughafen zu tun.

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Mutter muss Geldstrafe für ihren Sohn zahlen – damit er nach Ägypten fliegen kann

Was also tun? Der Mann rief seine Mutter an und bat um Hilfe. Und tatsächlich: Sie hob die geforderte Summe am Geldautomaten ab und zahlte die Strafe bei der Bundespolizei in Lörrach. Dank der mütterlichen Finanzspritze erwischte der Mann am Montag sogar tatsächlich noch seinen Flieger.

Übrigens: Es ist nicht das erste Mal, dass Mutti für ihren Sohn einspringen musste. Bereits im vergangenen September hatte die Frau ihren Sohn schon einmal in Lörrach auslösen müssen, damals zahlte sie 900 Euro.