Es gibt Tiere, die möchten Passagiere nun wirklich nicht mit an Bord ihres Flugzeuges haben – und Skorpione gehören definitiv dazu! Ein Chinese wollte gleich 200 lebendige Tiere mit in die Kabine schmuggeln. Er hatte sie in seinem Koffer verstaut, wie die die örtliche Online-Zeitung „ColomboPage“ berichtet. Nachdem er das Gepäck aufgegeben hatte, entdeckten die Sicherheitskräfte sie darin.

Auf Sri Lanka gibt es etwa 18 verschiedene Skorpionarten – nur eine von ihnen verfügt über ein tödliches Gift für Menschen. Um welche Art es sich bei der Schmuggelware handelte, ist bis jetzt nicht bekannt.

Sri Lanka beliebt bei Wildtier-Schmugglern

Nachdem die Mitarbeiter am Flughafen die Tiere entdeckt hatten, wurde der Chinese zu einer Strafe von 100.000 Rupien (umgerechnet etwa 490 Euro) verdonnert. Anschließend durfte der Mann seine Reise nach Guangzhou in China fortsetzen.

In Sri Lanka kommt es immer wieder zu Vorfällen, bei denen Menschen Wildtiere außer Landes schmuggeln wollen. Vor drei Jahren fanden Zollbeamte Bestandteile von seltenen Vogelnestern mit einem Gesamtgewicht von 45 Kilogramm.