1. Schlecht packen

Vor der ersten Kreuzfahrt handeln viele Reisende nach dem Motto: Lieber zu viel als zu wenig. Die meisten Reedereien haben zwar keine Gepäckobergrenze, dennoch ist zu empfehlen, nicht mehr als 30 Kilo mitzunehmen. Die Kabinen sind meist nicht so groß wie ein Hotelzimmer und die Koffer musst du auch verstauen.

Tipp: Nach dem ersten Packen noch ein zweites Mal checken, ob du wirklich alle Sachen brauchst, die du eingepackt hast. Die meisten Kreuzfahrten haben zwar keinen strengen Dresscode mehr, dennoch sind kurze Hosen beim Abendessen ein No-Go. Viele Reedereien bieten auch Checklisten an, auf denen zum Beispiel steht, ob du spezielle Dinge für eine Mottoparty mitbringen musst.

Ein oft gemachter Fehler ist zudem, nicht an spezielle Kleidung und passendes Schuhwerk für die Landgänge zu denken. So wurde die Wanderung an den Cinque Terre oftmals in Flip-Flops absolviert.


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2. Nichts im Vorfeld buchen

Der Ausflug an Land, das WLAN in der Kabine, die Massage: Der Großteil an Extra-Leistungen auf einer Kreuzfahrt kann bereits im Vorfeld gebucht werden. Wenn du das nicht machst, kann es sein, dass du an Bord ein langes Gesicht machst, weil die beliebtesten Ausflugstouren schon ausgebucht sind. Eine frühzeitige Buchung erspart dir viel Stress und du kannst deine erste Reise auf hoher See in vollen Zügen genießen.

3. Zu wenig Zeit bei An- und Abreise einplanen

Für das Ein- und Auschecken solltest du mehr Zeit einplanen. (Symbolfoto)

Wenn du nicht das Glück hast, in unmittelbarer Nähe deines Starthafens zu wohnen, musst du meist noch eine Anreise zum Hafen einplanen. Dabei kalkulieren Anfänger oftmals zu knapp. Reise am besten mindestens einen Tag vor Abfahrt an und plane deine Abreise erst für den Tag nach dem Ende der Kreuzfahrt.

Das hat nicht nur den Vorteil, dass du Verspätungen bei der Anreise entspannter handeln kannst, sondern im Idealfall auch noch etwas von dem Ausgangs- beziehungsweise Zielhafen siehst. Wenn verfügbar, kannst du zudem ein Paket buchen, in dem die An- und Abreise bereits enthalten ist.

4. Kein Trinkgeld geben

Bei vielen Kreuzfahrten ist eine Trinkgeldpauschale in der Rechnung bereits mitinbegriffen. Das bedeutet aber nicht, dass das Personal auf den Schiffen nicht noch eine kleine Spende erwartet.

Kabinen- und Küchenpersonal sind oft auf ein zusätzliches Trinkgeld angewiesen. Auch hier bieten viele Schifffahrtsgesellschaften eine Richtlinie auf ihren Websites, wie viel Trinkgeld pro Tag sie als angemessen betrachten.

5. Das Handy nicht in den Flugmodus setzen

Das kann teuer werden! Wenn du dein Smartphone im Normalbetrieb laufen lässt, können hohe Kosten durch mobile Daten auf dich zukommen. Sobald du dich zwölf Seemeilen entfernt vom Festland befindest, loggt sich dein Handy automatisch in das Satelliteninternet „Wireless Maritime Service“ ein. Dort zahlst du bis zu fünf Euro pro Minute!

Heute bieten die meisten Kreuzfahrtschiffe sogenannte „Socal-Media-Flats“ an. Damit kannst du unbegrenzt alle sozialen Medien nutzen. Bei der Aida kostet ein Tag Social-Media-Flat 6,99 Euro.

6. Keine Reiseapotheke mitnehmen

Auf Ausflugschiffen wirst du nie seekrank. Warum solltest du es also auf einem Kreuzfahrtschiff werden? Daher verzichten viele gänzlich auf Medikamente. Doch bei starkem Seegang auf hoher See können selbst die härtesten Seelen schwach werden. Erfahrene Schiffsreisende nehmen dafür spezielle Kaugummis oder Ingwer-Kautabletten mit.

Sollte bei keiner Kreuzfahrt fehlen: Eine Reiseapotheke. (Symbolfoto)

7. Sicherheitsübung nicht ernst nehmen

Jeder muss an der Sicherheitsübung teilnehmen. Ja, wirlich jeder. Du solltest sie nicht nur deshalb mitmachen, um im Notfall auf alles vorbereitet zu sein, sondern auch, um die Mitreisenden nicht lange warten zu lassen.

Außerdem machst du dich bei der Crew sehr unbeliebt, denn diese muss Gästen hinterherrennen, die nicht zur Übung erscheinen.

8. Weiße Kleidung im Heck des Schiffes tragen

Generell machst du mit heller, luftiger Segelmode auf einem Kreuzfahrtschiff nichts falsch. In den Heckbereich des Schiffes solltest du damit aber nicht gehen. Dort können aus dem Schornstein Rußpartikel fallen, die eine weiße Bluse schnell in eine schwarze verwandeln können.

9. Die billigste Kabine buchen

Die Kreuzfahrt war so schon teuer genug, da wollen viele bei der Kabine sparen. Doch Vorsicht: Günstige Kabinen bringen gleich mehrere Nachteile mit sich. Die preiswertesten Kabinen sind in der Regel Innenkabinen. Daher verfügen sie nicht über ein Fenster oder gar einen Balkon.

Bei der Wahl der Kabine gilt es, einiges zu beachten: Innenkabinen haben zum Beispiel kein Fenster. (Symbolfoto)

Neben dem fehlenden Meerblick musst du bei Innenkabinen auch mit weniger Ruhe rechnen. Rezeption, Restaurant oder das Fitnessstudio können in der Nähe liegen und so für unruhige Nächte sorgen.

Und wenn du eine Heckkabine erwischst, bist du nicht nur dem Motorenlärm ausgesetzt, du spürst auch den Wellengang intensiver. In diesen Zimmern kannst du auch starkem Dieselgeruch ausgesetzt sein.

Welche Dinge du bei der Buchung beachten solltest und wie du die perfekte Kabine für dich findest, haben wir dir in einem großen Überblick zusammengestellt.

10. Das Schiff verpassen

Auf Kreuzfahrtschiffen gilt oftmals die sogenannte „Schiffszeit“. (Symbolfoto)

Auf hoher See kann eine eigene „Schiffszeit“ gelten. Diese unterscheidet sich von den Zeitzonen beispielweise von nahe gelegenen Inseln. Bei Landgängen solltest du immer überprüfen, nach welcher Zeit sich die Abfahrtzeit richtet.

Sonst kann es dir so gehen wie den zwei Reisenden, die auf den Bahamas gestrandet sind, weil sie zu spät zum Hafen in Nassau zurückgekehrt sind:

11. Zu tief ins Glas schauen

Ob bei Landgängen oder auf dem Schiff selbst: Trink nicht zu viel Alkohol. Bei All-inclusive-Touren an Land bestellen Urlauber schnell zu viele Drinks. Das kann zur Folge haben, dass du die Zeit vergisst und zu spät zum Hafen kommst.

Auch an Bord solltest du es nicht übertreiben. Denn bei starkem Wellengang verlierst du sonst schnell die Kontrolle über deinen Gleichgewichtssin. Außerdem können die Betreiber der Schiffe auch veranlassen, dich in eine Ausnüchterungszelle zu sperren.

12. Die Reling unterschätzen

Wenn du dir schon eine Balkonkabine gegönnt hast, kannst du ja auch wunderbar die Reling zum Trocknen nutzen, oder? Lieber nicht. Denn solltest du Handtücher oder Kleidungsstücke über die Reling hängen, können diese, von einem Windstoß gepackt, schnell in den Weiten des Ozeans verschwinden. 

Ebenso wenig wie Anziehsachen solltest du dich selbst auf die Reling setzen. Besonders unter Einfluss von Alkohol ist es schon vorgekommen, dass Menschen zu leichtsinnig wurden und von Bord stürzten.


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13. Zu viel essen

Das viele Essen an Bord ist verlockend: ausgiebiges Frühstücksbuffet, Mittagessen, Kaffee und Kuchen, Abendbrot und rund um die Uhr Snacks. Wenn du zu viel in dich reinschlingst, kann das schnell dazu führen, dass du Magenprobleme bekommst.

14. Zu wenig ins Handgepäck packen

Anders als bei der Flugreise solltest du bei Kreuzfahrten unbedingt Flüssigkeiten mit ins Handgepäck nehmen. Sowohl vor dem Check-in als auch vor dem Check-out wirst du eine Weile ohne deinen Koffer auskommen müssen. Da ist es ratsam, einige Medikamente und die wichtigsten Kosmetika mit im Handgepäck zu haben.

Falls du nicht den ganzen Tag in verschwitzter Wäsche verbringen möchtest, solltest du zudem Wechselkleidung in deinen Rucksack oder deine Tasche packen. Denn gerade bei großen Schiffen mit vielen Passagieren kann es eine Weile dauern, bis du deinen Koffer hast.

15. Sich den Tisch selbst aussuchen

Was in den meisten Restaurants völlig normal ist, solltest du im Bordrestaurant nicht machen: dich selbstständig an einen Tisch setzen. Auf einer Kreuzfahrt gilt noch die Regel: Der Kellner weist dir deinen Platz zu.

Diesen und damit auch deine Tischnachbarn behältst du im Normalfall die ganze Reise über. Du sollest es dir am ersten Abend also nicht verscherzen mit ihnen.