Bei der misslungenen Landung explodierte einer der Reifen, das Bugfahrwerk wurde ins Innere der Kabine gedrückt, im Cockpit bildete sich Rauch: Der Airbus A321 der Nordwind Airlines setzte am Zielflughafen, der türkischen Urlaubsregion Antalya,  viel zu hart auf und musste erneut durchstarten. Außerdem sollen einige Instrumente ausgefallen sein.

Nordwind-Airbus: Piloten landen mit Sauerstoffmasken in Antalya

Die Piloten meldeten mit aufgesetzten Sauerstoffmasken eine Luftnotlage, schreibt der deutsche „Aerotelegraph“. Sie flogen den Airbus einmal über die Landebahn, damit das Bodenpersonal die Maschine nach Schäden absuchen konnte.

Obwohl zwei Hydrauliksysteme ausgefallen waren, gelang die anschließende Notlandung. Fotos, die „AirportHaber“ auf Twitter teilte, zeigen die heftigen Schäden. Der Rumpf wurde stark verbeult und zeigt Risse, das Fahrwerk ragt in den inneren Kabinenraum.

Glück im Unglück: In der Maschine saßen keine Passagiere. Der Flug war ein sogenannter Positionierungsflug von Russlands Hauptstadtflughafen Moskau-Scheremtejewo in die Türkei.

Dabei werden Flieger leer an ein Ziel geflogen, um dort Fluggäste aufzunehmen. Die Crew-Mitglieder und die Piloten an Bord kamen mit einem Schock davon.