Reisetrends 2020: Google enthüllt die beliebtesten Urlaubsziele

Im Trend: Google enthüllt Top-Reiseziele für 2020

Asien liegt in diesem Jahr voll im Trend – das beweisen globale Hotelsuchanfragen. Einige der von Google veröffentlichten beliebtesten Reiseziele für 2020 sind aber mit Vorsicht zu genießen.

Blick auf die Skyline von Da Nang in Vietnam.
Die vietnamesische Hafenstadt Da Nang steht bei Urlaubern hoch im Kurs.

Foto: unsplash.com/Anh Nguyen

Neues Jahr, neue Urlaubsvorfreude! Wer für dieses Jahr noch keine Reise geplant hat, kann sich von den Reisetrends von Google inspirieren lassen. Dafür hat die Suchmaschine Suchanfragen für Hotels weltweit ausgewertet. Sie beweisen: Ziele in Asien liegen im Trend – aber auch in Europa, Südamerika und Australien

Besonders spannende Mega-Metropolen scheinen Reisende 2020 zu faszinieren: Mit São Paulo, Seoul und Tokio sind gleich drei Städte mit rund zehn Millionen Einwohnern weit vorne im Ranking. 

Hier die Trend-Reiseziele 2020 im Überblick:

  1. Da Nang, Vietnam
  2. São Paulo, Brasilien
  3. Seoul, Südkorea
  4. Tokio, Japan
  5. Tel Aviv, Israel
  6. Marseille, Frankreich
  7. Wien, Österreich
  8. Bangkok, Thailand
  9. Dubai, Vereinigte Arabische Emirate
  10. Perth, Australien

Bevor du jetzt aber euphorisch die nächste Reise buchst, solltest du lieber zweimal überlegen. Denn für einige der Trendziele hat das Auswärtige Amt Sicherheitshinweise veröffentlicht, die du bei der Planung oder vor Ort berücksichtigen solltest. Aktuelles Beispiel: Australien.

Klimawandel und politische Unruhen auch an beliebten Reisezielen

Auf dem roten Kontinent wüten bereits seit Wochen verheerende Buschbrände, eine Entspannung der Lage ist derzeit nicht in Sicht. Die Ostküste ist davon besonders betroffen, aber auch Süd- und Westaustralien. Lokal entsteht dadurch teilweise starke Luftverschmutzung – die die Luftqualität je nach Wetterlage auch weit vom Brandherd entfernt verschlechtern kann. Darüber informiert das Auswärtige Amt.

Du hast in Kürze eine Reise nach Australien geplant? Der reisereporter informiert dich über alles, was du im Zusammenhang mit den Buschbränden wissen musst

Auch Reisen zu anderen Trendzielen könnten mitunter problematisch werden. Bei São Paulo warnt das Auswärtige Amt vor Überfällen, Entführungen, Ausschreitungen bei Demonstrationen und anderer Kriminalität. Und nach dem Tod des iranischen Generals Ghassem Soleimani ist die Lage im Nahen Osten angespannt. Reisende in Dubai sollten besonders aufmerksam sein und sich über aktuelle Entwicklungen informieren. 

Auch in Israel könne sich die Sicherheitslage sehr schnell verändern, so das Auswärtige Amt. Vor Reisen in den Gaza-Streifen wird ohnehin gewarnt, von Reisen und Aufenthalten in das angrenzende Gebiet sogar dringend abgeraten.

Beliebte Reiseziele immer öfter von Unwettern gebeutelt

Andere Ziele werden dagegen immer wieder von Unwettern oder sogar ernsten Naturkatastrophen heimgesucht. Da Nang liegt in Mittelvietnam, wo besonders zwischen Juni und November nicht selten Taifune wüten. Überschwemmungen, Erdrutsche und zerstörte Infrastruktur sind die Folge. Zuletzt stand die Hafenstadt beispielsweise nach Starkregen im Dezember 2018 teilweise unter Wasser.

Entwurzelte Palmen am Strand My Khe in Da Nang, Vietnam.
Das Unwetter vor knapp einem Jahr hinterließ am Strand My Khe entwurzelte Palmen. Foto: imago images/Xinhua
Japan dagegen gilt als erdbebenreichstes Land der Welt, durchschnittlich werden dort rund 1.500 Beben pro Jahr registriert. Von ihnen sind mehrere auch in Tokio deutlich spürbar, wie das Auswärtige Amt informiert.

Außerdem befinden sich 110 aktive Vulkane in Japan, für einige gelten erhöhte Warnstufen. Und besonders im Süden und Westen des Inselstaates wüten im Spätsommer häufig Taifune.

All das lässt vermuten, dass dieses Reisejahr wieder ziemlich turbulent werden dürfte.

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