Lufthansa sowie die Konzerntöchter schicken erst einmal keine Flugzeuge mehr nach Teheran – „aufgrund der aktuellen Lage in der Region“, teilt eine Sprecherin der Fluggesellschaft auf reisereporter-Anfrage mit. Die Sicherheitslage für den Luftraum rund um den Flughafen der iranischen Hauptstadt sei unklar.

Auch den für heute, Freitag, geplanten Flug hat die Lufthansa bereits gestrichen. Am Donnerstag ließ der Konzern eine Maschine umkehren, die bereits unterwegs in die Stadt war.

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Am Mittwoch war ein ukrainisches Flugzeug im Iran abgestürzt, alle 176 Menschen an Bord starben. Zuletzt verdichteten sich die Hinweise, dass ein versehentlicher Raketenbeschuss durch Iran die Ursache gewesen sein könnte.

Lufthansa Group fliegt normalerweise täglich nach Teheran

Die Lufthansa Group bietet normalerweise 14 Flüge pro Woche nach Teheran an: Täglich fliegt eine Lufthansa-Maschine von Frankfurt nach Teheran, eine Austrian-Airlines-Maschine fliegt einmal pro Tag von Wien nach Teheran.

Lufthansa überfliegt weder Iran noch Irak

Zudem meiden Maschinen der Lufthansa Group weiterhin weder Iran noch Irak – die Airline halte sich damit an die Sperrung des dortigen Luftraums. Die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA hatte US-Airlines bereits vor dem Absturz verboten, über Irak, Iran, Persischen Golf und Golf von Oman zu fliegen.

Auch einige andere Fluggesellschaften reagieren auf die angespannte Lage in Iran und Irak: Sie streichen vereinzelt Flüge oder ändern ihre Flugrouten, um die Länder nicht zu überfliegen, wie Daten von „Flightradar 24“ zeigen.