Die zweifache Mutter Ingrid Kench wollte am Neujahrstag eine Runde im Meer schwimmen. Gemeinsam mit ihrer Familie verbrachte die Britin den Jahreswechsel auf der Insel Lanzarote. Auch ihr 13-jähriger Sohn Billy badete vor dem Küstenort Costa Teguise. 

Doch plötzlich spürte die Britin einen stechenden Schmerz auf ihrer Haut. Panik: Die mit Nesseln besetzten Tentakeln einer Qualle hatten die 50-Jährige berührt und verletzt. Gesunde Menschen überstehen die Verletzung in der Regel ohne schwere Folgen, doch die Mutter erlitt offenbar einen leichten anaphylaktischen Schock.

Mutter erleidet Höllenschmerzen wegen Quallenstich – Sohn hilft ihr aus dem Wasser

Ungefähr 25 Meter trennten sie von der rettenden Küste. Sie selbst bezeichnete sich gegenüber dem britischen „Express“ als erfahrene Schwimmerin. Doch die akute allergische Reaktion ihres Körpers, verbunden mit extremen Schmerzen, hätte sie gelähmt. Glücklicherweise sei ihr Sohn Billy zu Hilfe geeilt, gemeinsam hätten sie sich an den Strand geschleppt.

Dort sollen Rettungsschwimmer darum gebeten haben, die Wunde mit Meerwasser auszuwaschen. Ingrid verweigerte dies – zu groß sei ihre Angst vor einem erneuten Stich gewesen. Hilfe holte sie sich stattdessen von Apothekern, das Hotel habe sie ebenfalls „brillant“ unterstützt.

Glück im Unglück: Ein anaphylaktischer Schock infolge eines Quallenstichs kann sogar tödlich enden. Um welche Qualle es sich handelte, ist unklar. Ingrid ist wütend: Sie will die Rettungsschwimmer am Las-Cucharas-Strand beim Einsammeln von Dutzenden Quallen beobachtet haben. Jedoch sollen keine entsprechenden Warnhinweise aufgestellt worden sein.

Auch auf Twitter schreibt Karen Throsby Mitte Dezember, dass in den Tagen zuvor massenhaft Nesseltiere im Meer geschwommen seien. Ihr zufolge sei sie auch gestochen worden.

Vor der beliebten Urlaubsinsel Lanzarote tauchen öfter Quallen auf, sogar die giftige Portugiesische Galeere wurde gesichtet.

Solltest du jemals mit den brennenden Tentakeln in Berührung kommen: Versuche die Überreste der Nesselarme vorsichtig von deiner Haut zu entfernen (zum Beispiel mit Sand, schütze dabei deine Hände) und suche schnellstmöglich einen Arzt auf.