Der Bus gleicht einem Trümmerhaufen, und auch die demolierten Autos am Straßenrand sind nach dem Crash mit 16 Toten in Peru nicht mehr wiederzuerkennen.

Montagnacht um 0.40 Uhr (Ortszeit) war der Bus auf der Panamericana nahe der südlich gelegenen Stadt Arequipa unterwegs, als das Fahrzeug plötzlich auf Höhe einer Kreuzung von der Straße abkam.

Peru: Bei Bus-Unglück sterben 16 Menschen, darunter zwei Deutsche

Offenbar verlier der Busfahrer die Kontrolle über das Fahrzeug, das auf die parkenden Autos prallte. 16 Menschen überlebten den Zusammenstoß nicht, wie die peruanische Staatsanwaltschaft mitteilte. 48 weitere wurden verletzt, 23 davon werden derzeit im Krankenhaus behandelt. 

Aufnahmen von der Unfallstelle zeigen die kollidierten Minivans – alle Fahrzeuge sind stark beschädigt, Menschen sammeln sich um die Unfallstelle.

Unfallursache: Fuhr der Busfahrer zu schnell?

Unter den Toten sind zwei Deutsche: Es handele es sich um eine Frau (28) und einen Mann (30). Auch zwei Franzosen sollen ums Leben gekommen sein. Nach Aussagen des Bufahrers gegenüber der Polizei sollen die Bremsen versagt haben. Doch nach einem Bericht des peruanischen Fernsehprorgramms „América Televisión“, soll der Bus zu schnell unterwegs gewesen sein.

An der Unfallstelle auf der Panamericana, einem System aus Schnellstraßen, das fast lückenlos Alaska mit Feuerland verbindet, seien 90 Stundenkilometer erlaubt. Bei dem Unfallfahrzeug sollen jedoch mehr als 100 Stundenkilometer festgestellt worden sein. Unterwegs war der Bus der Firma Cruz del Sur auf der Panamericana von Lima nach Arequipa.