Balkan: 7 Gründe für eine Rundreise durch die Länder | reisereporter

Balkan-Hopping: 7 Gründe für eine Reise durch mehrere Länder

Der Sommerhit 2020 ist ganz klar ein Balkan-Beat. Ob Rucksack-Tour, Roadtrip oder Rundreise: Die Balkanhalbinsel gilt noch als Geheimtipp und erfüllt das Versprechen auf das große Abenteuer in Südosteuropa.

Mostar, Bosnien-Herzogowina.
Das Wahrzeichen der Stadt Mostar in Bosnien-Herzogowina.

Foto: pixabay/Shawskie19

Wo sich das türkisblaue Wasser der Adria und die raue Landschaft des Balkangebirges treffen, da fangen in Südosteuropa die schönsten Urlaubsgeschichten an. Die Balkanhalbinsel ist noch ein echter Geheimtipp in Europa – und (noch) nicht überlaufen. Von Massentourismus spüren Urlauber vielerorts wenig, dabei bietet die Region alles: einsame Strände und exotische Buchten, hippe Städte und urige Dörfer, raue Berge und tiefe Seen, jahrhundertelange Kulturgeschichte und modernen Lifestyle.

Und obwohl das Gebiet enorm groß ist, lässt es sich gut bereisen – und vor allem die Balkan-Länder miteinander kombinieren. Von Kroatien nach Montenegro, von Serbien in den Kosovo, von Albanien nach Mazedonien – oder vielleicht gleich alles auf einmal? Hier kommen sieben Gründe für einen Kombi-Trip über den Balkan und das ganz große Abenteuer im Südosten Europas.

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1. Weil du mit nur einem Trip mehrere Länder entdecken kannst

Länder zu bereisen war niemals leichter als heute – in Zeiten des Klimawandels bleibt aber selbst bei Weltenbummlern ein schaler Beigeschmack bestehen, wenn sie mal wieder ins Flugzeug steigen, um ein neues Land zu entdecken. Bei einem Trip auf die Balkanhalbinsel geht aber beides: ein gutes Gewissen und das Sammeln von Ländern. Denn auch wenn die Halbinsel in Südosteuropa auf den ersten Blick weitläufig erscheint: Der Balkan ist kompakter als man denkt.

Das Gebiet ist geographisch nicht eindeutig definiert und meint die Länder Kroatien, Bulgarien, Serbien, Bosnien und Herzegowina, Albanien, Nordmazedonien, Montenegro und Kosovo, aber auch Rumänien, Griechenland und die Türkei.

Letztere stehen aber stark für sich und werden selten in eine Balkan-Route eingebaut, deshalb erstreckt sich das Kerngebiet über eine Fläche von etwa 385.000 Quadratkilometern. Zum Vergleich: Deutschland hat eine Fläche von 357.000 Quadratkilometer. Länder zu entdecken ist auf der Balkanhalbinsel also kein leeres Versprechen, sondern eine großartige Urlaubsidee.

2. Weil die Balkan-Halbinsel perfekt für einen Roadtrip ist

Mit dem Nachtzug in den Süden gondeln, entspannt den Mietwagen abholen, und dann heißt es auch schon: Roadtrip startet in 3, 2, 1! Mit dem Auto durch die atemberaubende Landschaft der Balkanhalbinsel und entlang des türkisblauen Wassers der Adria zu fahren, ist ein ganz besonderes Abenteuer. Und vor allem eines, das noch nicht viele vor dir erlebt haben. Anders als in Ländern wie Italien, Frankreich oder Spanien sind die Straßen nicht dauernd voll. Eben weil die Balkan-Halbinsel noch nicht dem Massentourismus zum Opfer gefallen ist.

Südosteuropa lässt sich prima mit dem Auto entdecken. So kannst du Kilometer um Kilometer zurücklegen und dich treiben lassen. Aussteigen und übernachten, wo du willst. Problemlos Grenzen passieren. Und musst dich unterwegs nur fragen, an welchem Strand, Berg oder Tal du heute Halt machst. Soll’s ein Bier im hippen Belgrad sein, eine Wanderung im Lovćen-Nationalpark in Montenegro oder ein Bad an der albanischen Riviera? Alles kann, nichts muss, du bestimmst!

Montenegro.
Montenegro am Meer, Balkan. Foto: pixabay/Free-Photos

3. Weil vom Rucksacktrip bis hin zu Rundreisen alles möglich ist

Die Balkaninsel ist vielfältig – landschaftlich wie kulturell. Du kannst an einem Tag am Strand liegen und am nächsten auf einem Berggipfel im Schnee stehen. Du kannst im Luxusresort übernachten oder im spottbilligen Hostel. Du kannst mit dem Auto cruisen, den Bus nehmen, mit dem Boot fahren, eine Kreuzfahrt machen.

Eben weil die Balkanstaaten so vielseitig sind, ist die Urlaubsart es auch. Das Reisen als Backpacker oder Low-Budget-Traveler ist absolut easy. Grenzüberschreitende Busnetzwerke machen den Trip unkompliziert und preiswert, Bustickets für längere Fahrten ins nächste Land gibt es schon für um die 20 Euro.

Der Balkan ist aber auch ideal, um mal eine geführte Rundreise zu buchen. Die Angebote sind groß, die Routen unterschiedlich – was sie aber alle eint, ist, dass immer mehrere Länder bereist werden. Der Vorteil: Du musst nichts selbst organisieren, sondern tingelst in einer Kleingruppe über den Balkan, je nach gebuchter Reise mit vollem Programm und zwischendurch Freizeit.

Diese Reiseart eignet sich für alljene, die nicht so gerne spontan reisen, ungern organisieren, nicht selbst mit dem Auto fahren wollen und sich unterwegs gerne mal (von anderen) treiben lassen.

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4. Weil der Balkan sich extrem günstig bereisen lässt

Südosteuropa ist eine Region Europas, die vom Massentourismus weitgehend verschont ist. Abgesehen von Kreuzfahrt-Hochburgen wie Kotor, Baderegionen wie Istrien oder Game-of-Thrones-Locations wie Dubrovnik ist das Preisniveau deshalb niedriger als in anderen europäischen Ländern. Das hat den Vorteil, dass dein Urlaub günstig ist und du auch länger durch die Länder reisen kannst. In Zeiten des Klimawandels also ein guter Weg, um dein grünes Zeichen zu setzen: einmal und dafür länger zu reisen statt mehrerer kurzer Trips zu machen.

Du sparst aber nicht nur bei deinem CO2-Fußabdruck, sondern vor allem im Alltag unterwegs. Ein Bett in einem Hostel kostet zum Beispiel umgerechnet etwa zwischen 8 bis 20 Euro. Die günstigsten Balkan-Länder sind Bulgarien, Mazedonien, Bosnien und Serbien, im Mittelfeld liegt Montenegro, am meisten zahlst du in Kroatien. Das merkst du auch in Restaurants: Wo du in Bulgarien, Mazedonien, Bosnien und Serbien etwa 5 Euro für eine Mahlzeit zahlst, sind es in Kroatien etwa 10 Euro.

5. Weil der Balkan ein Schmelztigel der Kulturen ist

„Ich regiere ein Land mit zwei Alphabeten, drei Sprachen, vier Religionen und fünf Nationalitäten, die in sechs Republiken leben, von sieben Nachbarn umgeben sind und mit acht Minderheiten auskommen müssen.“ Mit diesem Zitat brachte der Partisanenführer Josip Broz Tito, der zwischen 1945 und 1980 Jugoslawien regierte, die Vielfältigkeit des Balkans auf den Punkt.

Reist du in Südosteuropa durch touristisch bisher wenig erschlossene Länder wie Bosnien-Herzegowina, Nord-Mazedonien oder den Kosovo, entdeckst du Staaten abseits der Massen und einen in Europa einzigartigen Mix verschiedener Kulturen. Ost und West treffen hier genauso aufeinander wie fesselnde Geschichten, kauzige Menschen und diverse Glaubensrichtungen: Katholizismus, Orthodoxie und Islam. Jugoslawien galt einst als Vielvölkerstaat – und ist deshalb auch so vielseitig.

Wusstest du, dass es im Südwesten Nordmazedoniens ein „Jerusalem des Balkans“ gibt, in dem einst 365 Kirchen – eine für jeden Tag und jeden Heiligen – standen? Dass in Mostar in Bosnien und Herzegowina jeden Morgen die Gebetsrufe der Muezzins durch die osmanische Altstadt schallen? Oder dass man in Baščaršija, dem Herzstück von Sarajevo, wie auf einem osmanischen Basar aus winzigen Tassen türkischen Kaffee trinkt?

Sarajevo, Bosnien
Der idyllische Basar in Sarajevos Altstadt. Foto: pixabay/chriswanders

6. Weil die Balkanküche spannend für Foodies ist

Eines vorweg: Die typische Balkanküche gibt es nicht, genauso wenig wie es eine rein deutsche Küche gibt. Die Küche hängt von der jeweiligen Geschichte des Landes und der geografischen Lage ab. An der Küste gibt es starke Elemente der Mittelmeerküche mit viel Fisch, während im Hinterland der Ackerbau und Viehzucht eine große Rolle spielen; weit verbreitet sind hier Schafe, Ziegen und Geflügel.

Klar ist: Die Osmanen haben den Balkanraum mit ihrer Küche geprägt. Viele Klassiker gibt es deshalb auf der gesamten Balkanhalbinsel bis in die Türkei. Hier unterscheidet sich nur die Art der Zubereitung. Das ist der Geschichte geschuldet: Man darf nicht vergessen, dass es bis 1991 nur ein Land gab: Jugoslawien.

Im Laufe der Jahrhunderte wurde die jugoslawische Küche stark durch andere Kulturen geprägt: Osmanische, italienische, österreichische, ungarische und griechische Einflüsse haben ihre Spuren hinterlassen. Deshalb ziehen Klassiker wie Ćevapčići und Pljeskavica, Börek und Baklava oder Ajvar und Pita auch weite Kreise und sind überall am Balkan zu finden.

7. Weil die Kontraste dich umhauen werden

An einen Tag in Belgrad zwischen versteckten Innenhöfen und abgerockten Plattenbauten feiern wie in Berlin, am nächsten in Novi Sad, Europas Kulturhauptstadt 2021, am Badestrand an der Donau abhängen. Morgens auf der Stadtmauer von Dubrovnik balancieren, nachmittags die Drehorte von „Game of Thrones“ abfahren.

Anfang der Woche auf der Tara in Montenegro Kajak fahren, Ende der Woche an der albanischen Riviera chillen. Am Vormittag durch die Kupfer- und Silberschmieden in Sarajevo ziehen, am Nachmittag über die Lateinerbrücke schlendern, wo einst das Unheil des Ersten Weltkrieges mit dem Attentat auf den habsburgischen Thronfolger Franz Ferdinand seinen Lauf nahm.

Es sind die Kontraste, die die Balkanhalbinsel so besonders machen. Die Landschaft verändert sich alle paar Kilometer, genauso wie Gebäude, Gerüche und Geschichten. Nirgendwo sonst in Südosteuropa findest du unterwegs so viel geballte und gleichzeitig kompakte Reiseepisoden präsentiert.

Eben weil einsame Strände, hippe Städte, raue Berge und urige Dörfer sich abwechseln, ist die Balkanhalbinsel das ganz große Abenteuer. Und erfüllt dir locker das Versprechen auf deinen besten Urlaub in Südosteuropa.

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