Kolosseum-Magnete, Italien-Schlüsselanhänger und „I ♥ Roma“-Shirts: An den Verkaufsständen in Rom können sich Besucher mit Souvenirs eindecken. Vor Sehenswürdigkeiten wie dem Trevi-Brunnen dürfen sie ab sofort aber nicht mehr stehen.

So will Roms Bürgermeisterin Virginia Raggi das kulturelle Erbe der Stadt schützen und die Sicherheit an stark besuchten Orten verbessern. 

Verkaufsstände „ruinieren“ Roms Stadtbild

„Jahrelang wurden die Denkmäler der Stadt von Verkäufern, die vor Roms architektonischen Schätzen Getränke, Panini und Nippes verkauften, beeinträchtigt. Das ist nicht länger vertretbar“, erklärte sie dem „Lonely Planet“ zufolge. Seit dem 1. Januar 2020 dürfen deshalb 17 Souvenirstände nicht mehr vor dem Kolosseum, dem Pantheon, der Spanischen Treppe oder anderen Besuchermagneten aufgebaut werden. Acht von ihnen ziehen in weniger überlaufene Straßen um. 

Auch mobile Snack-Bars sollen weichen, beim Kolosseum und am Circus Maximus sind sie ab sofort tabu. Das Verbot ist nur einer von vielen Schritten, mit denen Virginia Raggi das Image ihrer Heimatstadt aufpolieren will.

Seit Kurzem dürfen Besucher außerdem nicht auf der Spanischen Treppe sitzen, in Brunnen baden oder mit nacktem Oberkörper herumlaufen.