Ein weiterer Ort im Hotelzimmer stellt sich als echter Bakterienherd heraus: Hübsch stehen die Sessel in eigentlich jedem Zimmer – die Sitzecke soll Gemütlichkeit versprühen. Dabei fühlen sich gerade dort Keime ziemlich wohl.

Sie haben womöglich vorab eine lange Reise hinter sich gebracht: von den Sitzen im Flugzeug oder öffentlichen Verkehrsmitteln auf das Polster der Sessel. Und das theoretisch bei jedem Gast, der sich mit seiner Straßenkleidung daraufsetzt. Und wer weiß, was die vorherigen Gäste sonst so im Zimmer getrieben haben.

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Die Begründung für die Dreck-Ansammlung ist ziemlich einleuchtend. Wer schon mal im Hotel gearbeitet hat, weiß, wie hoch der Zeit- und Leistungsdruck ist. In Windeseile müssen die Etagen vor dem nächsten Check-in bezugsfertig sein.

Im Sessel sammeln sich Keime an: Einfacher Trick hilft 

Betten neu beziehen, über alle Oberflächen wischen, das Bad reinigen, und, und, und. Eine intensive Polsterreining passt da wohl kaum in den engen Zeitplan. Was also tun? Der Professor und Spezialist für Infektionskrankheiten Dr. Nidhi Ghildayal hat im Magazin „Reader’s Digest“ eine drastische Antwort: Die Sitzgelegenheit komplett meiden.

Du willst es etwas weniger drastisch? Du kannst auch ein Laken oder ein Handtuch darüberlegen, falls dir der Gedanke, zwischen Bakterien, Straßendreck und möglicherweise krank machenden Viren zu sitzen, zu große Sorgen bereitet. Aber denk daran, dass du dann auch bei anderen Gegenständen im Zimmer Vorsicht walten lassen musst.

Denn der Sessel wird noch von anderen Keimschleudern übertrumpft: Stichwort Fernbedienung und Kaffeemaschine.