1. Erledige den Sicherheitscheck vorbildlich

Wenn du so reibungslos wie möglich fliegen möchtest, spielt der Sicherheitscheck eine große Rolle. Du kannst nämlich jede Menge Zeit sparen, wenn du so effizient wie möglich die Sicherheitskontrollen abwickelst. Das bedeutet: Du bist vorbereitet und sorgst für keinen unnötigen Stau bei der Abwicklung.

Soll heißen: Technische Geräte wie Laptop oder Tablet aus der Tasche nehmen, Flüssigkeiten mit maximal 100ml pro Stück in einem durchsichtigen Beutel verstauen und auch hervorholen, Gürtel ablegen, Hosentaschen leeren, und und und. Wer erst beim Sicherheitscheck damit anfängt, seinen Kram zu sortieren, hält alles unnötig auf.

Wenn du bei der Sicherheitskontrolle nicht lange kramen musst, kannst du helfen, lange Warteschlangen zu verhindern. (Symbolfoto)

2. Habe deine Abflugzeit im Blick

Zu früh oder zu spät am Gate zu sein, bringt keinen Fun – weder dir, noch der Airline. Denn das Ergebnis sind eine lange Wartezeit oder die Möglichkeit, den Flug zu verpassen. Schau dir deshalb genau an, wann das Boarding für deinen Flug angesetzt ist. Diese Uhrzeit ist kein Richtwert, sondern tatsächlich der ideale Zeitpunkt, um am Gate zu sein. Bedenke auch immer, dass internationale Flüge oft eine Stunde vor dem Abflug mit dem Boarding starten.

3. Such dir einen strategisch günstigen Platz am Gate

Wartest du am Gate auf deinen Abflug, ist es sinnvoll, dir einen Platz zu suchen, der strategisch günstig ist. Soll heißen: Im Idealfall hast du die Anzeigetafeln gut im Blick und bekommst etwaige Änderungen gut mit. Denn oftmals sind Lautsprecher so leise eingestellt oder Ansagen fallen völlig aus, sodass eine Anzeigetafel immer eine gute Orientierung ist.

Hat dein Flug mehr als 30 Minuten Verspätung, musst du übrigens nicht am Gate abhängen, sondern kannst ruhig einen Kaffee trinken gehen. Dann solltest du nur darauf achten, die anderen Anzeigetafeln, die auf den Flughäfen angebracht sind, im Blick zu haben.

4. Spar dir das Schlange stehen

Menschliches Verhalten nimmt manchmal seltsame Züge an. Bevor „Wir begrüßen die Passagiere des Fluges …“ ertönt, gibt es viele Menschen, die in der Schlange stehen, obwohl noch gar nichts passiert. Sinn ergibt das allerdings nicht. Denn ganz egal ob du früher oder später einsteigst: Dein Sitzplatz bleibt immer derselbe und das Flugzeug startet auch nicht früher. Bleib also gemütlich auf deinem Warteplatz sitzen, sei entspannt – und lass dich keinesfalls vom Herdentrieb anstecken und steh dir die Beine in den Bauch.

5. Hör auf die Durchsagen und die Boardingreihung

Viele Airlines boarden die Passagiere nach Boarding-Gruppen. Das bedeutet: Nach den Passagieren der Business Class werden die Fluggäste in verschiedenen Gruppen zur Abwicklung gebeten. Höre deshalb genau auf die Durchsagen und stehe nicht in der Schlange, wenn du gar nicht dran bist.

Eine höhere Boardingnummer ist nichts Schlechtes: Um effizient zu arbeiten, werden zuerst die Passagiere abgewickelt, die im hinteren Bereich des Flugzeugs sitzen. Passagiere, die ganz vorne sitzen, gehen deshalb oft später an Board.

Ein Blick auf den Boarding Pass verrät dir meist, zu welcher Boarding-Gruppe du gehörst. (Symbolfoto)

6. Hab Boardingpass und Ausweis parat

In den meisten Fällen musst du beim Boarding deinen Boardingpass in Verbindung mit deinem Ausweis oder Reisepass vorzeigen, ehe du ins Flugzeug steigen kannst. Die Kontrollpunkte dafür sind sich üblicherweise vor oder während der Sicherheitskontrolle und noch einmal vorm Betreten der Gangway beim Boarding-Prozess. Hole rechtzeitig deine Unterlagen aus deinem Handgepäck und fang nicht erst danach zu suchen an, wenn du an der Reihe bist.

7. Kenne deinen Sitzplatz

In kleineren Maschinen, die auf den meisten Inlandsflügen und innerhalb Europas zum Einsatz kommen, ist dein Sitzplatz easy zu finden, da es fast immer zwei Dreier-Sitzreihen gibt. Merk dir einfach, wo du sitzt und steuere deinen Sitzplatz an. Bei Langstreckenflügen und größeren Maschinen ist der Prozess ein bisschen anders, denn dann hast du oft Zahlen-Buchstaben-Kombinationen. Wenn du nicht weißt, wo du hingehörst, frage bitte beim Einsteigen die Crew, wo du hinmusst. Irrst du an Bord hilflos herum, sorgst du sonst für Stau und Chaos.

8. Verstaue dein Kabinengepäck ordentlich

Der ideale Passagier denkt beim Boarding logisch und verstaut sein Handgepäck ebenso sinnvoll. Das bedeutet: Erstmal hast du deine Sachen sortiert und fängst nicht im Gang damit an, deine Taschen umzupacken. Wenn du einen Trolley in den Gepäckfächern verstaust, dann bitte immer längs, sodass mehrere Trolleys nebeneinander hineinpassen. Jacken und Einkaufstüten gehören unter den Vordersitz, es sei denn, die Maschine ist nicht ausgebucht und es ist genügend Platz im Flugzeug.

Achte auf die Durchsagen: Meist wird man schon beim Einsteigen darüber informiert, ob ein Flug ausgebucht ist und man einen Teil seiner Sachen unter dem Vordersitz verstauen muss. Sollten die Gepäckfächer voll sein, renne nicht planlos im Flugzeug herum. Frage einfach die Flugbegleitung, wo möglicherweise noch freie Kapazitäten zu finden sind.