Unfall in Phuket: Darum solltest du keine Affen füttern

Unfall in Phuket: Darum solltest du keine Affen füttern

Die Affen auf dem Monkey Hill in Phuket sind eines der Highlights für Touristen auf der Insel in Thailand. Nach einem blutigen Unfall warnt die Polizei jetzt aber davor, den Affen zu nahe zu kommen.

Affe und Besucher in Thailand.
Touristen sollten den Affen am Monkey Hill auf Phuket nicht zu nahe kommen.

Foto: imago images/ZUMA Press (Symbolfoto)

Thailand ist ein absoluter Hotspot für Backpacker und Erholungssuchende. Kristallklares Wasser, idyllische Sandstrände und leckeres Essen ziehen Jahr für Jahr Millionen von Besuchern in das asiatische Land. Eines der Highlights sind auch die Affen, die an vielen Orten wild leben und ein tolles Urlaubsfoto abgeben. Doch die Begegnung mit den Tieren kann gefährlich sein, warnt jetzt die örtliche Polizei.

Urlauber in Phuket von Affen gebissen

Der Monkey Hill auf Phuket machte jüngst Schlagzeilen: Ein Urlauber aus Russland, der den Berg und die dort lebenden Affen besuchte, kam einem der Tiere offenbar zu nahe und wurde in den Arm gebissen. Ein Video des Vorfalls zeigt, wie der Tourist heftig blutet und verbunden werden muss. Warnung: In dem Video ist viel Blut zu sehen.

Der Urlauber soll mit seinem Motorrad auf den Berg gefahren sein und vor einem Geschäft geparkt haben. Danach sei er zu einer Gruppe Affen gegangen und habe die Tiere per Hand gefüttert, um Fotos aus nächster Nähe zu schießen. Als er beim Fotografieren seine Hand zurückzog, habe ein Affe blitzschnell zugebissen und eine klaffende Wunde hinterlassen, berichtet „The Taiger“.

Mehr Warnschilder am Monkey Hill in Thailand

Weil ähnliche Fälle dort keine Seltenheit sind und die Affen durchaus aggressiv auf die Besucher reagieren können, warnt die örtliche Polizei jetzt davor, auf Tuchfühlung mit den Tieren zu gehen und sie zu füttern. Ein Sprecher der Polizeistation fordert mehr Warnschilder auf dem Monkey Hill, obwohl dort schon mehrere Hinweise in unterschiedlichen Sprachen vorhanden sind.

Auf den bestehenden Schildern werde bereits vor den Gefahren durch Bisse gewarnt, und den Besuchern wird empfohlen, die Affen nicht zu füttern. Trotzdem würden die Touristen die Regeln missachten. Drei- bis viermal am Tag komme es deshalb zu Angriffen auf die Urlauber, berichtet ein Tourguide der thailändischen Zeitung. Ob mehr Warnschilder in Zukunft für mehr Sicherheit sorgen, bleibt abzuwarten.

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