7 Tipps, wie du einen Flug auf dem Mittelsitz überlebst

7 Tipps, wie du einen Flug auf dem Mittelsitz überlebst

Der Mittelsitz ist der unbeliebteste Platz im Flugzeug. Leider trifft es jeden von uns irgendwann mal. Was hilft, um einen Flug auf dem Sandwich-Sitz zu überstehen? Sieben Tipps, die den Flug erträglicher machen.

Sitzreihe im Flugzeug.
Du hast blöderweise genau den Platz in der Mitte erwischt? Mit diesen sieben Tipps überstehst du den Flug.

Foto: imago images/eyevisto

1. Nutze den Tisch als Kopfstütze

Schlafen auf dem Mittelsitz erscheint dir unmöglich? Keine Frage: Es ist schwierig, aber nicht unmöglich. Eine große Hilfe kann der Klapptisch sein. Rolle eine Jacke oder einen Pulli zusammen und lege ihn als improvisiertes Kissen auf den Tisch. Wenn du dich nun vorbeugst und deinen Kopf darauf bettest, stehen die Chancen gut, dass du ein Nickerchen machen kannst, ohne dass du mehr Platz benötigst.

Mann benutzt den Klapptisch im Flugzeug als Kopfstütze.
Nutze den Tisch im Flugzeug als Kopfstütze und verwende einen zusammengerollten Pulli als Kissen. Foto: imago images/photothek/Thomas Trutschel

2. Leg dir ein aufblasbares Nackenkissen zu

Die alternative zum Tisch-Nap ist jener im aufrechten Sitzen – der fällt allerdings ohne Nackenkissen schwer. Denn der Kopf fällt ohne Stütze irgendwann unweigerlich nach rechts oder links. Der Trick hier ist kein klassisches Nackenkissen, sondern eines, das du aufblasen kannst.

Das nimmt in deinem Handgepäck kaum Platz weg und hat zudem den Vorteil, dass du die Luft dosieren und das Hörnchen nach deinem Geschmack mal fester, mal lockerer aufblasen kannst.

Mann schläft mit einem Nackenkissen im Flugzeug.
Ein aufblasbares Nackenkissen nimmt im Handgepäck kaum Platz weg und kann zu deinem neuen besten Freund auf einem langen Flug werden. Foto: imago images/Westend61

3. Investiere in Noise-Cancelling-Kopfhörer

Um das Leid auf dem ungeliebten Mittelplatz erträglicher zu machen, kann es helfen, auch das Drumherum zu optimieren. Auf Flügen kann es oft laut sein, wenn Mitreisende sich brüllend unterhalten oder Babys schreien. Da kann viel zum eigenen Wohlbefinden beitragen, sich abzukapseln. Kopfhörer, die den Lärm um einen herum dämpfen, sind der ideale Begleiter für jeden Flug – vor allem am Mittelsitz.

4. Nimm dir die Armlehnen

Über die Besitzansprüche bei den Armlehnen sind sich viele Reisende uneinig, es gibt aber eine Flugetikette, an die man sich halten sollte: Wer den Mittelsitz hat, hat Anspruch auf beide Armlehnen.

Falls du keinen Bock hast, dir die Armlehnen zu erobern, solltest du als einer der ersten Passagiere an Bord gehen. Wenn du zuerst in der Dreierreihe sitzt und dir die Armlehnen sicherst, stehen die Chancen gut, dass keiner deiner Nachbarn es zuerst versucht.

5. Lenke dich ab

Wenn dir das Leben Zitronen serviert, mach Limonade draus – und wenn das Leben dir einen Mittelsitz serviert, gehst du die Sache ähnlich optimistisch an. Du kannst die Situation nicht wirklich ändern, deshalb lenke dich ab und beschäftige dich, damit der Flug schneller vorbeigeht.

Lade dir Folgen deiner Lieblingsserie aufs Handy, lies ein gutes Buch, zocke ein Spiel. Kurz gesagt: Alles, was dich ablenkt und kurzweilig ist, macht den Flug angenehmer.

Frau mit Smartphone im Flugzeug.
Du bist vom Mittelplatz genervt? Lenke dich mit deiner Lieblingsserie auf deinem Smartphone ab. Foto: imago images/Panthermedia/leungchopan

6. Erobere deinen Platz

Auch der Fußraum spielt eine große Rolle, vor allem wenn du auf dem Mittelsitz bist. Denn da du schon beim Oberkörper begrenzten Raum zur Verfügung hast, solltest du dir deinen Fußraum erobern. Das bedeutet: Wenn möglich, verstaue dein Handgepäck in den Gepäckfächern, damit nichts bei deinen Füßen ist.

Sollte sich der Passagier vor dir zurücklehnen, kannst du ihn höflich fragen, ob er seinen Sitz doch wieder nach vorne stellt. Hier gilt: Je höflicher du fragst, umso höher deine Chancen.

7. Frage nach einem anderen Platz

Findest du es ganz und gar schrecklich, auf einen Mittelsitz gebucht zu sein, kannst du vor dem Boarding beim Bodenpersonal nachfragen, ob es eine Chance auf einen anderen Platz gibt. Oder du wartest ab, bis du an Bord der Maschine bist.

Stewardess beim Check-In am Flughafen.
Wenn der Flug nicht ausgelastet ist, kannst du nachfragen, ob du deinen Platz wechseln kannst. Wichtig: Freundlich sein. Foto: imago images/Westend61

Hier solltest du allerdings den richtigen Moment abpassen. Entweder, wenn das Signal „boarding completed“ ertönt. Oder nach dem Erreichen der korrekten Flughöhe, aber bevor der Service startet. Einfach das Flugpersonal fragen, ob es einen freien Fenster- oder Gangplatz gibt, auf den du wechseln könntest.

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