Wenn du in den Urlaub fährst, willst du dir eigentlich keine Gedanken über die Sicherheit vor Ort machen müssen. Doch eine Auswertung der Konflikte und Naturkatastrophen im Jahr 2019 zeigt, dass die Zahl der politischen Unruhen stetig steigt. Obwohl das Jahr noch nicht ganz zu Ende ist, gab es bereits mehr reiserelevante Konflikte als 2018, berichten die Krisenwarnexperten des Unternehmens A3M.

Die Firma warnt Reisende und Firmen bei sicherheitsrelevanten Ereignissen am Urlaubsort und hat sämtliche Konflikte und Naturkatastrophen des laufenden Jahres ausgewertet.

Mehr politische Unruhen als 2018

Insbesondere die Zahlen der Demonstrationen und Unruhen lagen am 30. November 2019 mit 1.553 Vorkommnissen schon weit über den Vorjahreszahlen von 1.187.

2019 gab es mehr Unruhen und Konflikte als im Jahr 2018.

Auch in den Kategorien „Bewaffnete Konflikte und Krisen“ und „Terrorismus“ stiegen die Zahlen an und liegen noch vor Jahresende über den Werten von 2018. Warum die Häufigkeit der politisch, wirtschaftlich, religiös und gesellschaftlich motivierten Ereignisse anstieg, lässt sich pauschal nicht sagen.

Die Experten beobachteten 2019 aber einen Anstieg der Zahl an Krisenherden weltweit und raten Reisenden, sich vor Antritt des Trips über die aktuelle Lage im Reiseland zu informieren.

Die Zahl der Naturkatastrophen ging 2019, im Vergleich zum Vorjahr, bislang zurück.

Dagegen gab es in diesem Jahr weniger Naturkatastrophen als im Vorjahr. Die Zahl der Hochwasser-Katastrophen liegt dieses Jahr bis einschließlich 30. November bei 69, während sie 2018 bei 136 lag. Auch tropische Wirbelstürme und Erdbeben traten seltener auf als im Vorjahr.