Weihnachtszeit… das bedeutet jede Menge heißer Punsch, Lichterglanz – und Lebkuchenduft! Der schwebt auch in diesem Jahr wieder besonders intensiv durch ein altes Schwimmbad mitten in Bergen. Jeden Dezember verwandelt sich die sonst eher karge Halle in ein wahres Winterwunderland. Dann entsteht dort – nach eigenen Angaben – das größte Miniatur-Lebkuchendorf der Welt.

Rund 2.000 Lebkuchenhäuser bilden eine kleine Stadt, die Bergen nachempfunden ist. Neben Gebäuden werden sogar Züge, Karussells und Riesenräder aus Lebkuchen nachgebaut. So zauberhaft sieht das Ergebnis aus:

Lebkuchen-Spenden erhalten die Veranstalter traditionell von Schulen und Kindergärten, in diesem Jahr sollen aber auch Spenden aus dem Vereinigten Königreich, Lettland und Deutschland eingegangen sein. Das berichtet der „Lonely Planet“.

Norwegens Städte kämpfen um den Lebkuchen-Rekord

In diesem Jahr bekommt Bergen allerdings Konkurrenz aus Stavanger: Die Stadt, die rund 200 Kilometer südlich von Bergen liegt, will mithilfe der örtlichen Schulen, Vereine, Unternehmen und Familien ein Lebkuchendorf bauen, dass das „Pepperkakebyen“ sogar noch in den Schatten stellt. Der Lebkuchen-Wettstreit ist eröffnet: „Können wir eine größere Pfefferkuchenstadt als Bergen bauen?“, titelte die Lokalzeitung „Stavanger Aftenblad“.

Das „Pepperkakebyen“ ist noch bis Ende des Jahres täglich geöffnet – außer am ersten Weihnachtsfeiertag. Für Kinder unter zwölf Jahren ist der Eintritt kostenlos, Jugendliche bis einschließlich 18 Jahren und Studierende zahlen 80 Kronen (etwa 7,90 Euro), Erwachsene 100 Kronen (rund 9,90 Euro).