Ryanair schließt Basen in Nürnberg und Stockholm-Skavsta

Ryanair schließt Basen in Nürnberg und Stockholm

Neben Hamburg schließt Ryanair 2020 einen weiteren Standort in Deutschland: In Nürnberg wird der Flugplan zusammengestrichen. Als Grund nennt die Billigairline das Flugverbot für die Boeing 737 Max.

Eine Boeing 737-800 von Ryanair am Flughafen in Nürnberg.
Am Nürnberger Flughafen wird Ryanair ab Sommer 2020 keine Flugzeuge mehr stationieren. (Symbolfoto)

Foto: imago/Aviation-Stock

Ryanair schränkt den Flugplan in Deutschland weiter ein. Nachdem die Billigairline bereits verkündet hatte, die Basis in Hamburg zu schließen, gab sie nun bekannt, im April 2020 auch die Basis in Nürnberg dichtzumachen. In einem Tweet des Flughafens heißt es, dass voraussichtlich nur ein Drittel der aktuellen Verbindungen ab Nürnberg im Sommer 2020 betrieben werden:  

Derzeit fliegt Ryanair unter anderem 17 Destinationen in Europa ab Nürnberg an, darunter Athen, Budapest, Kiew, London und Rom.

Ryanair zieht sich auch aus Skavsta zurück

Auch der Stockholmer Flughafen Skavsta ist von den Kürzungen im Sommerflugplan betroffen. Dort waren bislang vier Flugzeuge stationiert. Trotz des Namens Stockholm Skavsta Airport liegt der Flughafen eigentlich in Nyköping rund 100 Kilometer südwestlich der Hauptstadt.

Als Grund für die Einschränkungen nennt Ryanair das noch immer bestehende Flugverbot für die Boeing 737 Max. Anstelle der geplanten 20 Boeing 737 Max erhalte die Airline nur zehn Maschinen im kommenden Jahr. Auch an anderen Destinationen will Ryanair deshalb den Sommerflugplan einkürzen.

„Wir werden weiterhin mit Boeing, unseren Leuten, unseren Gewerkschaften und unseren betroffenen Flughäfen zusammenarbeiten, um die Einschnitte in die Kapazitäten und Arbeitsplatzverluste gering zu halten“, sagte der CEO für die DACH-Länder, Eddie Wilson.

Unglücksflieger Boeing 737 Max

Der Flugzeugtyp Boeing 737 Max steckt seit Monaten in einer Krise, nachdem zwei Maschinen dieses Typs in Flugzeugabstürze verwickelt waren. Insgesamt waren dabei fast 350 Menschen ums Leben gekommen. Seitdem gilt für die Boeing 737 Max ein Startverbot. Erst ab März sollen die Flugzeuge voraussichtlich wieder fliegen.

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