1. Du buchst zum falschen Zeitpunkt

Obwohl es heute unzählige Möglichkeiten gibt, von A nach B zu kommen, spielt in der Airline-Branche nach wie vor der richtige Zeitpunkt bei der Flugbuchung eine große Rolle. Bei Kurzstrecken innerhalb Europas ist der günstigste Buchungszeitpunkt etwa zwei Monate vor Reisebeginn, bei Langstrecken sind es rund elf Monate.

Übrigens: Wenn du die Newsletter von verschiedenen Airlines abonnierst, erfährt du schnell von Aktionen und Spezial-Preisen und kannst so auch kurzfristig ein günstiges Ticket ergattern.

2. Du fliegst an den falschen Tagen

Es gibt Tage, an denen die Preise für Flüge automatisch höher sind. Leider betrifft das meist das Wochenende. Willst du von Freitag bis Sonntag verreisen, musst du oft tiefer in die Tasche greifen. Schau dich deshalb nach Flügen um, die nahe dran sind, zum Beispiel Donnerstagabend und Montagmorgen.

Du kannst tatsächlich Geld sparen, wenn du dazu bereit bist, einen Urlaubstag zu opfern. Am günstigsten fliegst du unter der Woche. Solltest du also die Möglichkeit haben, hier flexibler zu agieren, kannst du wirklich ein Flugschnäppchen machen.

Vermeide es, am Wochenende zu fliegen. Am günstigsten fliegst du unter der Woche. (Symbolbild)

3. Du planst deinen Urlaub nach Urlaubswochen

Es ist ein typischer Fehler, den viele Arbeitnehmer automatisch machen: Urlaub wird nach der typischen Arbeitswoche eingereicht, also Montag bis Freitag. Das führt aber dazu, dass du den Abflug in deinen Urlaub aufs Wochenende legst.

Die bessere Idee ist es, dass du ganz untypisch Mitte der Woche in Urlaub gehst. Eine Flugreise von Mittwoch auf Mittwoch ist fast immer günstiger als eine von einem Wochenende zum nächsten.

4. Du fliegst zur falschen Uhrzeit

Ob Early-Bird-Flight oder die letzte Maschine der Nacht: Jene Flüge, die als erstes am Tag starten oder zuletzt landen, sind meistens günstiger als alle anderen.

Eben weil viele Fluggäste wenig Bock haben, gefühlt mitten in der Nacht abzuheben oder erst gegen Mitternacht zu landen. Willst du Geld sparen, sind aber genau diese Randflüge ideal, weil sie sehr günstig sein können.

Um Geld bei der Flugbuchung zu sparen, lohnt es sich, auch spätabends oder frühmorgens zu fliegen. (Symbolbild)

5. Du löschst deinen Cache nicht

Big Brother ist überall und wir sind alle gläserne Menschen geworden. Willst du an ein bestimmtes Reiseziel fliegen und suchst immer wieder mal nach Flügen, kann es passieren, dass die Preise konsequent steigen, statt zu sinken. Dann solltest du unbedingt deinen Cache leeren und die Browserdaten löschen.

Flugbuchungsportale zeigen ansonsten gern teurere Flüge, weil sie sich gemerkt haben, dass du schon lange genau diesen einen Flug gesucht hast. Setzt du zwischendurch wieder alles auf null, stehen die Chancen gut, doch noch günstigere Preise angezeigt zu bekommen.

6. Du schaust dich nicht nach alternativen Flughäfen um

Oft steht einem die eigene Bequemlichkeit im Weg und man sucht nur nach Flügen, die an einem nahe gelegenen Airport abheben. Dabei kannst du manchmal Geld sparen, wenn du dir Abflüge von alternativen Flughäfen anschaust.

Klar kommt da die Anreise hinzu, doch die rechnet sich in vielen Fällen, wenn der Flugpreis geringer ist. Nimm dir deshalb die Zeit und gib bei der Flugsuche unterschiedliche Flughäfen ein, um die Lage zu sondieren.

Bei der Online-Flugbuchung lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Wo gibt es zum Beispiel noch andere Flughäfen? (Symbolbild)

7. Du vergisst, dass manche Städte mehrere Flughäfen haben

Auf der anderen Seite, sprich bei dem Endziel deines Fluges, solltest du dir auch alle Möglichkeiten anschauen, vor allem, wenn du in eine Großstadt fliegst. Metropolen wie New York, London oder Paris haben mehrere Flughäfen. Gib bei der Flugsuche also immer „all airports“ ein. Oft sind die Preisunterschiede hier echt groß.

8. Du buchst einen zu knappen Anschlussflug

Beim Vergleich von Flugpreisen kann es passieren, dass bei Flügen an einem Tag krasse Unterschiede auftreten. Oft geht es hier um die Zeitspanne bei Anschlussflügen. Doch auch, wenn du meinst, ein Schnäppchen zu machen, musst du dir immer die Verbindung ganz genau anschauen.

Wie viel Zeit liegt zwischen den Flügen? Wie groß ist der Flughafen? Und musst du das Gate wechseln und womöglich noch mal durch Passkontrolle und Sicherheitscheck? Eine Umstiegzeit von einer Stunde kann da zu knapp sein. Dann hast du zwar Geld gespart – riskierst aber, deinen Anschlussflug zu verpassen.

Der Weg von einem Gate zum anderen dauert oft länger als gedacht. Plane also genügend Zeit für deinen Anschlussflug ein. (Symbolbild)

9. Du übersiehst versteckte Kosten

Wer Flugschnäppchen sucht, landet zwangsläufig bei Low-Cost-Airlines. Hier besteht das Problem, dass abgesehen vom reinen Flug wenig Leistungen inkludiert sind. Deshalb solltest du das Kleingedruckte immer genau durchlesen, denn vom Sitzplatz bis hin zum Koffer können ordentliche Zusatzkosten entstehen.

Gerade beim Reisegepäck solltest du abwägen, ob es nicht doch sinnvoller ist, direkt bei der Buchung den Koffer hinzuzufügen. Denn machst du das erst am Flughafen, kostet es gern das Doppelte.

10. Du zahlst für deinen Sitzplatz

Airlines sind manchmal richtig fies. Bei der Wahl des Sitzplatzes passiert bei manchen Folgendes: Wenn du vor dem offiziellen Check-in unter „Meine Buchungen“ nachschaust, wird dir die Option angeboten, einen Sitzplatz zu reservieren. Allerdings kostenpflichtig. Da solltest du keinesfalls zuschlagen, denn beim Check-in ist derselbe Sitzplatz (oftmals) kostenlos zu haben.

Wichtig ist nur, dass du rechtzeitig ein- und dir deinen Platz checkst. Sobald der Online-Check-in geöffnet ist – meist zwischen 48 und 24 Stunden vor dem Abflug –, solltest du unter den Ersten sein, die einchecken. Denn dann hast du die beste Chance, einen guten Platz zu ergattern.

Du solltest nicht extra für deinen Sitzplatz zahlen müssen. Wichtig ist nur, dass du früh genug eincheckst. (Symbolbild)