Tod im Paradies: Nachdem ein britischer Tourist (54) in die Stacheln eines giftigen Seeigels getreten war, starb er. Zunächst dachte seine Frau, dass er lediglich etwas Ruhe brauchte, als er sich nach der Kajak-Tour ins Hotelbett gelegt hatte. Er fühlte sich unwohl.

Sie las währenddessen draußen ein Buch. Doch als sie wieder in das Zimmer zurückkehrte, fand sie ihren Mann tot auf. Erst 40 Minuten später sollten Rettungskräfte eintreffen, doch auch sie konnten nichts mehr für den Mann aus Dover in England tun.

Zuvor habe er über Schmerzen am Arm und Hitzewallungen geklagt, sagte seine Frau gegenüber „Kent Online“. Erst bei näherem Hinsehen seien ihr die Stacheln des Seeigels aufgefallen, die in seinem Fuß steckten. Offenbar hatte er den Stich gar nicht bemerkt.

Mann verletzt sich tödlich an Stacheln eines giftigen Seeigels

Das Paar hatte zuvor ein paar Schwierigkeiten auf der Kajak-Tour, sodass der Mann durch das flache Wasser stapfte, um die Kajaks wieder in Position zu ziehen. Dabei muss er unbemerkt auf einen Seeigel getreten sein. 

Bei einem Seeigel-Stich wird die Haut durch die bis zu 30 Zentimeter langen Stacheln des Meeresbewohners verletzt. Die Wunden können sich leicht entzünden, wohingegen Vergiftungssymptome eher selten sind, da nur wenige der mehr als 900 Seeigelarten tatsächlich giftig sind. Lähmungserscheinungen bis hin zum Tod sind dann aber möglich.