Es sollte ein entspannter Urlaub mit ihrem Sohn werden – doch für Michelle Crack (53) endete die Kreuzfahrt mit Royal Caribbean Ende August mit einem ziemlichen Schock. An einem Morgen der Reise hatte sich die Mutter eine Massage im Spa-Bereich auf der „Allure of the Seas“ gegönnt. Dabei habe sie eine Mitarbeiterin immer wieder zu einer Gesichtsbehandlung zu überreden versucht, erzählte sie der britischen „Sun“. Schließlich habe sie nachgegeben und das Treatment gebucht.

Angeblich will die Britin vor der Behandlung mehrere Dokumente unterschrieben haben, auf denen der Preis mit 29,50 Dollar (inklusive Trinkgeld) angegeben gewesen sei. Erst am letzten Tag der Kreuzfahrt habe sie die Rechnung erhalten – auf der plötzlich 2.950 Dollar gestanden hätten. Für das Face-Treatment selbst sei ein „Sonderpreis“ von 2.500 Dollar (umgerechnet etwa 2.270 Euro) abgerechnet worden, plus 450 Dollar (etwa 408 Euro) Trinkgeld. Geschockt über die hohe Summe, habe sich die alleinerziehende Mutter bei der Reederei beschwert.

Verräterisch sei Michelle vorgekommen, dass sie am Abend vor ihrem Spa-Besuch 2.550 Dollar im Casino gewonnen habe – und der Preis für die Behandlung fast genauso hoch ausgefallen sei. 

Royal Caribbean erstattet kosten für teures Beauty-Treatment auf Kreuzfahrtschiff

Der reisereporter hat bei Royal Caribbean nachgehakt. In einem Statement zu dem Vorfall schreibt die Reederei, dass der Anbieter die Kosten für die Thermage-Behandlung in Höhe von 2.500 Dollar komplett erstattet habe. „Entsprechend den Richtlinien lässt der Anbieter Kunden einen ausgedruckten Zettel mit den Gebühren vor der Behandlung unterschreiben, damit die Kunden genau über Service-Gebühren informiert sind, die mehr als 1.400 Dollar kosten.“

Royal Caribbean arbeite weiterhin eng mit den Anbietern zusammen, um sicherzustellen, dass die entsprechenden Maßnahmen eingehalten würden. „Wir entschuldigen uns für jegliche Unannehmlichkeit, die die Passagierin erfahren hat.“