Alaska: Mann schmuggelt Heroin in Ziegen-Innereien

Alaska: Mann schmuggelt Heroin in Ziegen-Innereien

Dieser Fall war für die Zollbeamten in Alaska sicherlich auch skurril: Sie durchsuchten einen Passagier (71), der mit gefrorenen Ziegen-Innereien flog. Nach genauerem Hinsehen klickten die Handschellen.

Polizist mit Drogentütchen.
Die Beamten fanden Drogen in den Ziegen-Innereien. (Symbolfoto)

Foto: imago images/Panthermedia

Der 71 Jahre alte Mann aus Alaska wollte von Anchorage nach Kodiak fliegen. Doch seine Reise endete schon an der Zollkontrolle. Die Beamten wurden auf den Passagier aufmerksam, weil er eine Gefrierbox eincheckte.

Heroin und Crystal Meth in Ziegen-Innereien versteckt

Bei der Durchsuchung fanden die Beamten mehrere Ziegen-Innereien, die zu einem großen Klumpen zusammengefroren waren. Beim Auftauen wurde schnell klar, dass das Fleisch bereits vergammelt war, ein schlimmer Geruch machte sich im Büro des Zolls breit, berichtet „USA Today“.

Was die Beamten beim Öffnen der Innereien fanden, versetzte sie aber in Staunen. In den Fleischstücken befanden sich etliche Plastiktütchen mit verdächtigem Inhalt. Tests bestätigten schnell, dass es sich bei dem Inhalt um Drogen handelte. Insgesamt wurden 740 Gramm Heroin und 389 Gramm Methamphetamin sichergestellt. Der Gesamtwert der illegalen Ware: rund 363.300 Euro.

Passagier nicht zum ersten Mal mit Drogen geschnappt

Bei der Feststellung der Personalien fiel den Beamten auf, dass der 71-Jährige im vergangenen März auf der gleichen Flug-Route Drogen in gefrorenem Lamm-Fleisch schmuggeln wollte und festgenommen wurde. Damals wie heute behauptete er, das Fleisch sei für den Verzehr vorgesehen und er habe nichts von dem illegalen Inhalt gewusst.

Seit seiner Festnahme am Flughafen von Anchorage sitzt er wegen des Verdachts des Drogenschmuggels im dortigen Gefängnis und wartet auf seine Gerichtsverhandlung. Falls er schuldig sein sollte, könnte eine Freiheitsstrafe von bis zu 40 Jahren auf ihn zukommen.

Kommentare
Erhalte täglich Reisegeschichten, folge uns auf Facebook:
Das könnte dich auch interessieren