Er war mit einer Touristin aus Argentinien mit dem Roller unterwegs gewesen. Sie fuhren am Dienstag im östlichen Bundesstaat Shan auf einer kleinen Straße von einem Dorf zum nächsten, als das Unglück geschah: Der 41-Jährige fuhr auf eine Landmine, die explodierte. 

Der Mann erlitt so starke Verletzungen, dass er noch vor Ort starb. Einem Bericht der „Myanmar Times“ zufolge kam das Opfer aus Deutschland. Das Auswärtige Amt bestätigte die Nationalität am Mittwoch.

Die argentinische Begleiterin wurde verletzt – sie sei vor dem Unfall abgestiegen und habe den Roller geschoben, berichtet „The Irrawaddy“. Sie kam mit einem Schock ins Krankenhaus.

Myanmar: Auswärtiges Amt warnt vor Minen in Shan

Die Touristen seien allein, ohne Ortsführer in einem Sperrgebiet unterwegs gewesen. Das Auswärtige Amt rät von Reisen in die Grenzregion des Staates Shan ab.

Dort gibt es seit Jahrezehnten bewaffnete Konflikte zwischen dem myanmarischen Militär und Rebellenarmeen, die auch Todesopfer fordern. „Ungekennzeichnete Minenfelder stellen eine zusätzliche Gefahr da“, so die Behörde.

Rund 35 Kilometer entfernt vom jetzigen Unglücksort geschah im Jahr 2016 schon einmal ein ähnlicher Unfall: Zwei deutsche Touristen und ihr Guide wurden damals von einer explodierenden Landmine verletzt.