Dampf aus der Badewanne beschlägt leicht das bodentiefe Fenster – und fährst du mit der Hand über die Scheibe, blickst du direkt in die Augen eines Löwen. Dieses besondere und sicher adrenalinreiche Erlebnis können Gäste in der Fünf-Sterne-Safari-Lodge im Port Lympne Hotel and Reserve haben. Und die befindet sich nicht in Afrika, sondern in der südöstlich von London gelegenen Grafschaft Kent.

Wildlife-Park in England beherbergt mehr als 700 wilde Tiere

Bekannt ist die Region für ihre mittelalterlichen Burgen und Schlösser, umgeben von saftig grünen Hügeln. Der an Port Lympne angrenzende Howletts Wild Animal Park sticht da heraus. Mehr als 700 Tiere sind hier zu Hause, darunter Giraffen, Gorillas, Leoparden und Spitzmaulnashörner.

Der Park besteht im Rahmen einer Zusammenarbeit mit der Aspinall Foundation, einer international bekannten Tierschutzorganisation. Ziel ist es, gefährdete Tierarten zu schützen und sie, wenn möglich, auszuwildern.

Mehr als 700 Tiere und 87 verschiedene Spezies leben in dem Safari-Park in England. Giraffen sind hier kein ungewöhnlicher Anblick.
Mehr als 700 Tiere und 87 verschiedene Spezies leben in dem Safari-Park in England. Giraffen sind hier kein ungewöhnlicher Anblick. Foto: Lympne Hotel & Reserve

Gäste können den Tagestrip, ganz nach gewohnter Safari-Manier im Jeep, mit einer Übernachtung in einer der luxuriösen und urigen Lodges verlängern.

Weder Fototapete noch Computeranimation: Vor den teilweise verglasten Wänden laufen dann wilde Tiere herum. Damit wanderst du quasi auf den Spuren des Gründers, John Aspinall, der ab 1957 mit dem Howletts Wild Animal Park seinen Privatzoo errichtete.

Gäste können ab 350 Pfund pro Nacht zwischen Raubtieren schlafen

Das exklusive Erlebnis hat seinen Preis: Am teuersten ist die Unterkunft im Löwengehege, wo es für 1.750 Pfund (umgerechnet um die 2.041 Euro) zu dem Aufenthalt noch Frühstück und einen Game-Drive gibt. 

In der Tiger Lodge nächtigen Gäste für 750 Pfund weniger, für 549 Pfund geht es zum „Tanz mit dem Wolf“. Am günstigsten ist die Bären-Lodge mit 350 Pfund je Nacht.

Im Angesicht des Tigers. Dein Wohnzimmerblick in der Tiger Lodge.
Im Angesicht des Tigers. Dein Wohnzimmerblick in der Tiger Lodge. Foto: Port Lympne Hotel & Reserve
Obwohl die Tiere die Anwesenheit von Menschen gewohnt sind, macht es dann doch einen Unterschied, wenn diese wie auf dem Präsentierteller vor ihnen liegen, oder?

Ob die Tiere durch die dauerhafte Anwesenheit gestört werden? Eine Sprecherin des Port Lympne Hotel and Resorts sagte dem reisereporter: „Die Tiere dürfen sich in weitläufigen Parklandschaften frei bewegen, sodass sie niemals von Gästen überschwemmt werden. Das Port Lympne Reserve unterscheidet sich stark von einem herkömmlichen Zoo, und wir sorgen dafür, dass hier die Tiere immer an erster Stelle stehen.“

Safari in Deutschland? Auch das geht

Mit dem Aufenthalt in England sparst du dir eine Flugreise zu Safari-Destinationen wie Kenia, Botswana oder Südafrika. Noch günstiger kannst du die Safari innerhalb Deutschlands gestalten. Löwen und Tiger bekommst du dabei nicht zu Gesicht, dafür aber Flamingos, Delfine und Luchse.