Rom will den Zugang zum Trevi-Brunnen begrenzen

Rom will den Zugang zum Trevi-Brunnen begrenzen

Er ist eines der beliebtesten Wahrzeichen von Rom: Der Trevi-Brunnen leidet unter den Besuchermassen. Regelmäßig verstopfen Touristen die Piazza de Trevi regelrecht – das soll sich bald ändern.

Eine Frau sitzt auf dem Rand des Trevi-Brunnens in Rom.
Fürs perfekte Foto auf dem Rand des Trevi-Brunnens klettern – das ist mittlerweile verboten. Doch längst nicht jeder hält sich daran.

Foto: imago images/ingimage

Was wäre ein Besuch der italienischen Hauptstadt ohne ein Foto am Trevi-Brunnen? Für viele Rom-Urlauber nicht denkbar! 20 Millionen Touristen besuchen die Hauptstadt jedes Jahr – und die meisten von ihnen statten auch der beliebten Sehenswürdigkeit einen Besuch ab. Kein Wunder, dass die Besuchermassen die kleine Piazza di Trevi an manchen Tagen regelrecht verstopfen und für Chaos sorgen.

Touris, die nackt in den Brunnen springen oder für das perfekte Foto eine Schlägerei anzetteln – solch ein Verhalten soll künftig nicht wieder vorkommen. Denn auch wenn die Stadt bereits im vergangenen Jahr viele Verbote mit hohen Geldbußen eingeführt hat, halten sich viele Urlauber nicht daran. Bald soll deshalb der Zugang zur Piazza di Trevi reguliert werden. 

Wird der Trevi-Brunnen in Rom bald eingezäunt?

Die Stadtverwaltung hat einen Vorschlag erarbeitet, der im Rathaus diskutiert werden soll. Demnach soll unter anderem ein Zaun errichtet werden, der den Brunnen schützt. Besucher würden dann nicht mehr direkt an den Brunnen gelangen und nicht mehr die Möglichkeit bekommen, sich beispielsweise auf den Rand zu setzen.

Besucherzahlen am Trevi-Brunnen sollen begrenzt werden

Außerdem soll nur eine bestimmte Zahl von Besuchern den Platz gleichzeitig betreten dürfen. Dafür sollen je ein bis zwei Polizisten die fünf Eingänge zum Platz kontrollieren. 

Ziel sei es auch, den Besuch des Brunnens für Besucher sicherer zu machen. Indem zukünftig weniger Gedränge auf dem Platz entsteht, sollen Taschendiebe kein leichtes Spiel mehr bekommen, und illegaler Handel vor dem Brunnen soll eingedämmt werden. Außerdem sollen die Maßnahmen den Brunnen vor Schäden schützen, das berichtet der „Lonely Planet“.

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