Kirchen, Landschaften, Industriedenkmäler – mehr als 830 Orte weltweit wurden in die Rote Liste des „World Monuments Fund“ (WMF) aufgenommen. Alle zwei Jahre werden 25 neue Objekte mit in die Übersicht aufgenommen, in diesem Jahr unter anderem die berühmte Kathedrale Notre-Dame. Das Pariser Wahrzeichen ging im April in Flammen auf.

Der „WMF“ hat gemeinsam mit Experten unter mehr als 250 Vorschlägen diejenigen Orte identifiziert, die seiner Meinung nach am gefährdetsten sind. Ebenfalls in die Liste aufgenommen wurden zum Beispiel das „Bears Ears“-Monument im US-Bundesstaat Utah, das Heilige Tal der Inka in Peru und der Rapah-Nui-Nationalpark in Chile.

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35 bedrohte Kulturdenkmäler werden im Jahr 2020 gefördert

In unserer Bildergalerie zeigen wir dir, welche 25 Orte in die „2020 World Monuments Watch“-Liste aufgenommen wurden. „Sie sehen sich gewaltigen Bedrohungen ausgetzt – zum Beispiel der Urbanisierung, politischen Unruhen, Naturkatastrophen und gewaltsamen Konflikten – oder bieten überzeugende Schutzmöglichkeiten“, so der „WMF“.

Ziel des „WMF“ ist es, die Gebäude und Landschaften zu erhalten – mithilfe lokaler Behörden und internationaler Geldgeber. Seit dem Jahr 1996 seien so mehr als 400 Millionen US-Dollar zusammengekommen, teilt die Organisation mit.