Als der Reisende seinen Koffer nach der Landung am George Bush Intercontinental Airport in Empfang genommen hatte, wurde er von den Beamten der US-amerikanischen Zoll- und Grenzsicherung (CBP) verhört. Dabei muss sich der 26-Jährige verdächtig verhalten haben, denn die Fahnder durchsuchten sein Gepäck – und fanden darin 24 Shampoo-Flaschen voller Drogen.

Flüssiges Koks im Wert von mehr als 400.000 Dollar beschlagnahmt

Bei Tests kam heraus, dass es sich um flüssiges Kokain handelte. Der Wert: umgerechnet mehr als 360.000 Euro. Das teilte die CBP mit. Nach diesem Fund am 11. November musste der vermeintliche Schmuggler zurück nach Kolumbien reisen. Die Drogen wurden beschlagnahmt und werden von der Polizei in Houston weiter untersucht. 

„Unsere Beamten verteidigen unsere Einreiseorte an vorderster Front, sie sind dafür ausgebildet, verschiedene Schmuggelmethoden zu erkennen, mit denen Menschen illegale Waren in die USA bringen“, so CBP-Chef Shawn Polley. „Wir geben immer unser Möglichstes, um diese illegalen Waren abzufangen, bevor sie in unsere Gemeinden gelangen.“

Ziemlich auffällig stellte sich kürzlich ein anderer Kolumbianer bei einem Schmuggelversuch an: Der Mann hatte auf einem Flug nach Barcelona ein halbes Kilo Kokain unter seiner Perücke versteckt – wodurch seine falsche Haarpracht merkwürdig abstand.