Der französische Urlauber war mit einem Freund auf der Insel Koh Samui in Thailand unterwegs. Zu den Highlights der Insel gehören auch die Na-Muang-Wasserfälle in der Inselmitte. Täglich pilgern etliche Touristen zu dem Naturspektakel und machen Selfies. Genau das wurde dem Franzosen aber zum Verhängnis.

Franzose stirbt durch Selfie auf Koh Samui

Am höheren der beiden Wasserfälle wollte der Urlauber sich an der Klippe fotografieren. Dabei rutschte er jedoch ab und stürzte mit den Wassermassen den rund 80 Meter hohen Steilhang hinab, berichtet die „South China Morning Post“. Sein Freund musste den tödlichen Unfall aus nächster Nähe miterleben.

Na-Muang-Wasserfall.
Den Sturz von dem Wasserfall konnte der Urlauber nicht überleben. Foto: imago images/Melanie Bauer

Einsatzkräfte begannen sofort mit der Suche nach dem Verunglückten. Doch der Einsatz war kompliziert, da die Felsen am Wasserfall extrem rutschig sind. Nach mehreren Stunden konnten die Helfer dann nur noch die Leiche des Touristen bergen.

Selfie-Tod im Urlaub – keine Seltenheit

Dass Urlauber für ein Selfie lebensgefährliche Orte auswählen, kommt immer wieder vor. Und nicht selten enden diese Aktionen tragischerweise tödlich. Erst im vergangenen Juli stürzte ein spanischer Tourist den Na-Muang-Wasserfall auf Koh Samui hinab und starb.

Nach Angaben der Behörden ist der Wasserfall auf der Insel aber eigentlich mit einem Seil abgesperrt, das verhindern soll, dass die Urlauber zu nah an die Klippe gehen. Doch die verunglückten Urlauber setzten sich offenbar über die Sicherheitsvorkehrungen hinweg.