Eine Safari im Kruger-Nationalpark – das ist der Traum vieler Naturfreunde. Für einen Schweizer endete der Ausflug jedoch tödlich. Ein Taxi-Bus, der Safarigäste transportierte, prallte auf einer Straße im Park mit einer Giraffe zusammen. Das verletzte Tier stürzte daraufhin auf ein weiteres Fahrzeug.

Giraffe im Kruger-Nationalpark angefahren

Wie die Mitarbeiter des Nationalparks auf Twitter mitteilten, rannte die Giraffe anscheinend vor einen Taxi-Bus, der auf einer asphaltierten Straße durch den Park fuhr. Bei dem Zusammenstoß wurde die Front des Wagens stark beschädigt. Zwei Insassen kamen mit leichten Blessuren davon. 

Die Giraffe wurde durch den Aufprall jedoch so schwer verletzt, dass sie umfiel und dabei auf das Mietauto des Schweizers stürzte. Dieser erlitt schwere Verletzungen.

Obwohl die Notärzte vor Ort seinen Zustand zunächst für stabil erklärten, starb der Mann am Freitag im Krankenhaus, das bestätigte der Park gegenüber dem Portal „news24.com“. Die Giraffe erlag noch auf der Straße ihren Verletzungen.

War der Taxifahrer zu schnell unterwegs?

Auf Twitter ist nach dem tödlichen Unfall eine heftige Diskussion um die Unfallursache entstanden. Zwar ist die Giraffe auf die Straße gelaufen, User wollen jedoch an den Bremsspuren des Taxis erkennen können, dass der Fahrer viel zu schnell unterwegs war.

Ein Twitter-Nutzer, der den Park regelmäßig besuche, behauptet, bei jedem seiner Trips von rasenden Taxis überholt zu werden. Hätte der Unfall verhindert werden können? Der Park kündigte eine Untersuchung des Unfallhergangs an.