„Carnifal Fantasy“-Kreuzfahrt: Priester soll Masseurin belästigt haben

Priester soll Masseurin auf Kreuzfahrt belästigt haben

Ein Mann aus den USA steht aufgrund des Vorwurfs von sexueller Belästigung auf einem Kreuzfahrtschiff vor Gericht. Er soll eine Mitarbeiterin an Bord der „Carnival Fantasy“ während einer Massage belästigt haben.

Das Kreuzfahrtschiff „Carnival Fantasy“ liegt im Hafen von Charleston, South Carolina.
An Bord der „Carnival Fantasy“ soll es während einer Kreuzfahrt im August zu der sexuellen Belästigung gekommen sein.

Foto: imago images/Danita Delimont/Cindy Miller Hopkins

Sexuelle Belästigung ist das häufigste Verbrechen an Bord von Kreuzfahrtschiffen, nun sorgt ein neuer Fall für Aufsehen: Ein Mann soll mehrfach versucht haben, eine Masseurin anzufassen, sich vor ihr entblößt haben und sich selbst berührt haben. Aufgrund dieser Vorwürfe steht Amal S. (37) in den USA jetzt vor Gericht. Die Anschuldigungen der Mitarbeiterin werden von Zeugenaussagen von Security-Mitarbeitern der Reederei Carnival Cruises gestützt. 

Das Brisante: Sieben Wochen nach dem Vorfall soll der Angeklagte zum katholischen Priester geweiht worden sein. Recherchen des Nachrichtensenders „NBC 15“ zufolge soll er seitdem regelmäßig Messen in einer Gemeinde in Mount Vernon abhalten. Das Erzbistum schrieb in einem Statement, über die Anschuldigungen informiert zu sein und diese sehr ernst zu nehmen. Laufende Rechtsfälle könne das Bistum nicht kommentieren.

Priester bestreitet sexuelle Belästigung an Bord der „Carnival Fantasy“

Der Priester hatte beim Verhör mit dem FBI die Tat abgestritten und lediglich zugegeben, unter dem Handtuch nackt gewesen zu sein. Passiert ist der Vorfall am 21. August während einer Mexiko-Kreuzfahrt ab Mobile an Bord des Kreuzfahrtschiffes „Carnival Fantasy“. 

Am Mittwoch fand die Anhörung vor dem Bundesgerichtshof in Mobile, Alabama, statt. Eine Entscheidung wurde allerdings fürs Erste vertagt: Das Gericht hat die Klage abgewiesen, weil es für den Fall nicht „angemessen“ sei, berichtet er Nachrichtensender. Die Regierung will aber eine neue Klage beim Bezirksgericht einreichen.

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